sesBonn (epo.de). - Der Senior Experten Service (SES) hat trotz den Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise im Jahr 2009 exakt 1.596 Senior Experten in 79 Länder entsandt. Das leichte Plus im Vergleich zum Vorjahr sei der erfolgreichen Tätigkeit in Deutschland (340 Einsätze) zu verdanken. Jeweils mehr als 400 Einsätze wurden in den Regionen Asien und Mittel- und Osteuropa geleistet.

Seit 1983 gibt die Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit mit mittlerweile über 8.000 Fachleuten im Ruhestand Hilfe zur Selbsthilfe weltweit. In den letzten 27 Jahren hat der SES insgesamt fast 21.700 ehrenamtliche Einsätze in 160 Ländern verwirklichen können.

Für sein Engagement wurde der SES 2009 zweimal ausgezeichnet: Er ist einer der Preisträger im Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" – eine Standortinitiative unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler – und die erste deutsche Organisation, die für die gemeinnützige Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen den renommierten mexikanischen Staatspreis "Galardón PyME" erhielt.

Zu verdanken hat der SES seinen Erfolg vor allem der Einsatzbereitschaft seiner Experten. So ebnete Robert Meyer aus der Nähe von Hamburg in einem Sechsmannbetrieb in Bolivien den Weg vom Klebebandimport zur eigenen Produktion. Hans-Peter Lipps aus Rheinland-Pfalz kümmerte sich im Rahmen eines von der Robert Bosch Stiftung geförderten Projektes an einer Berufsschule in Moldau um eine bessere Ausbildung angehender Winzer, und Max Bader aus Bayern sorgte in einem Hotel in Uganda für internationalen Standard in der Küche.

2010 will der SES im Ausland seine Tätigkeit vor allem in afrikanischen Ländern verstärken. In Deutschland ist die bundesweite Ausdehnung der Initiative VerA (Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen) geplant. Sie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und bringt erfahrene Senior Expertinnen und Experten mit jungen Menschen zusammen, die in der Ausbildung auf Probleme stoßen. Angesichts aufziehenden Fachkräftemangels sieht der SES seine gesellschaftliche Verantwortung auch in der Förderung der jungen Generation.

www.ses-bonn.de

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