mfmWien (epo.de). - Almaz und Karlheinz Böhm von der Hilfsorganisation Menschen für Menschen erhalten den Essl Social Prize 2011 der österreichischen Essl Foundation. Damit würdigt die Stiftung ihr jahrzehntelanges Engagement für die Linderung der Armut und Not in Äthiopien, sowie für ihren "integrierten ländlichen Ansatz" bei der Hilfe zur Selbsthilfe in den ostafrikanischen Land.

Die Organisation Menschen für Menschen begann 1981 mit einer Wette von Karlheinz Böhm in der Fernsehsendung "Wetten, dass...?" und ist heute beispielgebend für ihren integrierten Ansatz zur Selbstentwicklung. Seit fast 30 Jahren verknüpft Menschen für Menschen Maßnahmen aus den Bereichen Bildung, Landwirtschaft, Wasser, Gesundheit, Infrastruktur und Soziales, die den Menschen in Äthiopien die Voraussetzungen geben, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich aus eigener Kraft eine bessere Zukunft zu schaffen.

Menschen für Menschen betreibt in neun Regionen Äthiopiens eine Vielzahl von langfristig angelegten Projekten. Ziel ist es, die Lebenssituation der Menschen zu verbessern und so die Last ihrer Armut zu verringern. Almaz und Karlheinz Böhm verstehen die Arbeit in Äthiopien als Zeichen sozialer Verantwortung - als Menschen für Menschen.

"Diese bedeutsame Wertschätzung unserer Arbeit freut mich ganz besonders, da der mit 1 Million Euro dotierte Essl Social Prize eine weltweit einzigartige Anerkennung für soziales Engagement ist", sagte Karlheinz Böhm, Begründer der Organisation. "Dieser Preis würdigt, wie wichtig unsere Arbeit für die Menschen in Äthiopien ist und ermöglicht uns neue Projekte. Die damit verbundene Anerkennung gebührt aber in erster Linie den Menschen, die uns schon seit fast 30 Jahren tatkräftig unterstützen. Nur durch die Hilfe unserer Spender ist all das, was wir bis jetzt bewegen konnten, möglich geworden und mein Dank gebührt jedem Einzelnen von ihnen."

"Die Auszeichnung, die uns der Essl Social Prize verleiht, ist eine besondere Ehre", erklärte Almaz Böhm, die die Nachricht von der Auszeichnung während eines Projekteinsatzes in Äthiopien erreichte. "Er würdigt unseren ganzheitlichen Ansatz der Entwicklungszusammenarbeit, bei dem wir Regionen als Gesamtes entwickeln, damit die Menschen ihr Leben selbst in die Hand nehmen können. Eine Schule dort und ein Brunnen da sind zu wenig, wenn es darum geht die Ursachen und Zusammenhänge von Armut auf der Welt zu erkennen und gezielt dagegen anzugehen. Mein besonderer Dank gilt unseren 800 Mitarbeitern in Äthiopien, die tagtäglich mit vollem Einsatz, gemeinsam mit den Menschen des Landes, an einer besseren Zukunft arbeiten."

www.esslsozialpreis.at
www.MenschenFuerMenschen.de

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