mobilitaetswoche_eu_100Berlin. - Zum zehnten Mal findet die Europäische Mobilitätswoche (EMW) statt. Unter dem Motto "Alternative Mobilität" sind vom 16. bis 22. September Verkehr und Energie die Schwerpunktthemen. Die Europäische Kommission lädt alle Kommunen ein, sich an der EMW zu beteiligen und für nachhaltige Mobilität zu werben.

Beim Energieverbrauch in der EU liegt laut der European Environment Agency der Verkehrsbereich an vorderster Stelle. Zudem ist er der einzige Sektor, der ein stetiges Wachstum verzeichnet - dieser Anstieg ist primär dem Straßenverkehr geschuldet. Hier müssten alle politischen EntscheidungsträgerInnen und BürgerInnen entschieden gegensteuern, fordert das Klima-Bündnis. Es gehes nicht nur darum, CO2-Emissionen, Feinstaubbelastungen und Lärm zu reduzieren. Die Energieeffizienzziele der EU seien nur zu erreichen, wenn das Mobilitätsverhalten nachhaltiger und klimaverträglicher wird.

Hunderte von Städten und Gemeinden in Europa und darüber hinaus zeigen mit unterschiedlichsten Aktionen, wie dies funktionieren kann. EU-Umweltkommissar Janez Potocnik sagt: "Mobilität ist eine soziale und wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Europäische Mobilitätswoche hilft, einen neuen Blickwinkel in Sachen Mobilität einzunehmen, sich aus der Abhängigkeit vom privaten Pkw zu lösen und nachhaltig unterwegs zu sein. Eine alternative Mobilität bringt viele Vorteile: bessere Lebensqualität, bessere Luft, eine gesündere Umwelt und viele positive Nebeneffekte durch die Reduzierung von schädlichen Emissionen."

Das Klima-Bündnis verbindet die EMW mit seinen anderen Kampagnen zu nachhaltiger Mobilität. In Deutschland beteiligen sich während der EMW über 30 Kommunen an der Klima-Bündnis-Kampagne Stadtradeln, die in einem Städtewettbewerb um die meisten Fahrradkilometer das Rad als vorzügliches alternatives Verkehrsmittel in den Mittelpunkt stellt. Sogenannte Stadtradler lassen 21 Tage ihr eigenes Auto stehen und sind hauptsächlich mit dem Fahrrad unterwegs. Bei der Kindermeilen-Kampagne legen zur EMW über 22.000 Kinder in 160 Kindergärten und Grundschulen Alltagswege bewusst klimafreundlich zurück und sammeln damit Grüne Meilen, die im Dezember auf dem UN- Klimagipfel den PolitikerInnen überreicht werden.

www.mobilitaetswoche.de

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