oneBerlin. - Der Hungersnot am Horn von Afrika sind innerhalb von drei Monaten bereits 30.000 Kinder zum Opfer gefallen. Jetzt engagieren sich immer mehr Prominente für schnelle Hilfe, aber auch für langfristige Maßnahmen gegen den periodisch wiederkehrenden Hunger in Ostafrika. Auf einem Kampagnen-Video sind unter anderen Bono, George Clooney und viele deutsche Schauspieler mit dabei.

Die entwicklungspolitische Organisation ONE präsentierte am Donnerstag in Berlin das neue Kampagnenvideo mit dem Titel "Das F-Wort: Nicht nur fluchen sondern handeln". Als Teil einer größeren Kampagne fordert das Video sowohl kurz- als auch langfristige Maßnahmen gegen die Hungersnot am Horn von Afrika.

Der Spot versammelt ein breites Spektrum bekannter Persönlichkeiten aus den USA, Deutschland, Frankreich, Somalia und Irland. Darunter ONE-Mitgründer Bono, der somalischstämmige Sänger K’naan, die deutschen Schauspieler Jan Josef Liefers, Benno Fürmann und Anna Loos, Hollywoodstars wie George Clooney, Ewan McGregor, Jessica Alba und Colin Farrel, Sex and the City Star Kristin Davis, der Popstar Joe Jonas, die Sängerin Annie Lennox, die französische Schauspielerin Sophie Marceau und viele andere. 
Eine 60-Sekunden-Fassung des Spots ist unter http://act.one.org/sign/Beende_die_Hungersnot/ einzusehen.

Die Zuschauer werden ermuntert, sich eingehend über die Krise zu informieren und darüber, was sie tun können. Der U2-Sänger Bono versandte den Spot bereits an die 2,5 Millionen ONE-Unterstützer weltweit mit der Bitte, sich mit ihrer Stimme gegenüber der Politik für eine Lösung einzusetzen. 
Durch die schlimmste Dürre seit 60 Jahren sind die Lebensgrundlagen von mehr als 12 Millionen Menschen am Horn von Afrika akut bedroht. Während die Dürre an sich nicht zu verhindern war, so ONE, sei die Hungersnot das Ergebnis verschiedener menschengemachter Faktoren wie hohe Nahrungsmittelpreise, mangelnde Sicherheit und Regierungsfähigkeit in Somalia und eine historisch niedrige Investitionsrate in langfristige, landwirtschaftliche Entwicklung.

"Mehr als 30.000 Kinder sind in nur drei Monaten gestorben", sagte Bono. "Mütter sind gezwungen, sich zu entscheiden, welches Kind sie ernähren und welches sie sterben lassen. Im Jahr 2011? Das ist obszön! Es ist kompliziert. Keiner behauptet, dass es leicht sei. Seit 20 Jahren gibt es keine funktionierende Regierung in Somalia. Aber Dürren müssen nicht in Hungersnöten enden. Das sieht man in Äthiopien und Kenia, wo es Präventionsmaßnahmen gibt. Man kann vieles tun. Und wenn wir wirklich glauben, dass das Leben eines Kindes in Ostafrika genau so viel wert ist, wie das Leben unserer eigenen Kinder, dann müssen wir handeln."

http://one.org

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