daadBonn. - Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) stellt am 12. März das Hochschul-Kooperationsprogramm "Welcome to Africa" mit einer Auftaktveranstaltung in Bonn der Öffentlichkeit vor. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt 3,3 Millionen Euro gefördert. Das Programm hat das Ziel, die Forschungszusammenarbeit zwischen deutschen und afrikanischen Hochschulen auszubauen.

Von 80 Anträgen wurden nach DAAD-Angaben zehn Projekte ausgewählt, die von der pharmazeutischen Forschung über die Auswirkungen des Klimawandels bis hin zu nachhaltigem Bauen und beruflicher Bildung reichen. Auf der Veranstaltung präsentieren die Projektleiterinnen und -leiter ihre Forschungsvorhaben den Gästen aus Politik und Wissenschaft.

Die beteiligten Hochschulen können im Rahmen des Programms ihre Studierenden und Wissenschaftler mit Stipendien an afrikanische Partnerhochschulen und Forschungseinrichtungen entsenden. Damit stärken sie die Afrikakompetenz des deutschen wissenschaftlichen Nachwuchses. Dabei sind sowohl Studien- und Forschungsaufenthalte als auch Sommerschulen, Praktika und Exkursionen möglich. Außerdem sollen die Forschungs- und Ausbildungskapazitäten an afrikanischen Hochschulen erweitert und der wissenschaftliche Austausch in beide Richtungen ausgebaut werden.

www.daad.de

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