zukunft_erde_150Berlin. - Forschung über Nachhaltigkeit kennenlernen, erleben und darüber diskutieren - dazu lädt das Wissenschaftsjahr Zukunftsprojekt Erde im April ein: Wissenschaftler und Nachhaltigkeits-Experten bieten öffentliche Vorlesungen an; ein Film zeigt, wie das Thema Nachhaltigkeit vor rund vierzig Jahren auf die gesellschaftspolitische Agenda kam und beim Girls' Day können Mädchen den Nachhaltigkeits-Fachleuten über die Schulter blicken.

Im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) steht die zweite Veranstaltung der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Reihe "CineScience Zukunftsprojekt Erde" auf dem Programm. Mit dem Abend "Unsere urbane Zukunft von 1970" blickt das KWI zurück zum Anfang der siebziger Jahre, als der Club of Rome den Bericht "Grenzen des Wachstums" veröffentlichte: Wie haben sich die Menschen vor diesem Hintergrund das künftige Leben in der Stadt vorgestellt? Dieser und weiteren Fragen gehen Geschichts- und Sozialwissenschaftler anhand von Ausschnitten aus dem Ökothriller "Soylent Green" (1973) nach.

Um nachhaltige Lebensformen in der Großstadt geht es auch bei den gemeinsamen Sonntagsvorlesungen der Helmholtz-Gemeinschaft und der Humboldt-Universität zu Berlin. Unter dem  Motto "Wir sind nicht allein – Biologische Vielfalt in der Stadt" erklären ein Volkswirt und ein Biologe am 1. April, was Biodiversität mit wirtschaftlichem Wohlstand zu tun hat. Die Vorlesung am 29. April dreht sich um das "Wasser in der Stadt". Diesmal erläutern ein Gewässerökologe und ein Experte für Agrarmarktlehre, wie Forschung dabei helfen kann, die Wasserressourcen der Erde zu sichern.

Am 26. April können Mädchen wieder beim bundesweiten Girls' Day ihre Talente im Bereich Technik und Naturwissenschaften entdecken. Im Wissenschaftsjahr Zukunftsprojekt Erde haben sich einige Forschungseinrichtungen besondere Aktionen zum Themenfeld Nachhaltigkeit ausgedacht. Bei der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie in Erfurt zum Beispiel gibt es Photovoltaik und erneuerbare Energien "zum Anfassen"; das Berliner Helmholtz-Zentrum bietet Technik-Workshops an.

Die Ausstellung "LandschafftRessourcen" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Universität Gießen rückt unsere natürlichen Ressourcen in den Fokus. Durch Hörbeiträge, Filme, Fotos und Mitmach-Stationen werden aktuelle Ansätze der Landschaftsforschung etwa zur Ernährungssicherheit, Wasserkreisläufen und Energiepflanzen erlebbar.

www.zukunftsprojekt-erde.de

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