daadBonn. - Die erste Juli-Woche steht in Bonn ganz im Zeichen der Internationalisierung deutscher Hochschulen. Am 4. Juli lädt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) interessierte Hochschulvertreter zur Tagung "Internationalisierung weltweit - Strategien anderer Länder" ein. In der anschließenden Netzwerk-Konferenz am 5. und 6. Juli geht es um die konkrete Umsetzung: Mehr als 60 Vertreter der DAAD-Außenstellen und Informationszentren rund um den Globus beraten zu Austausch- und Kooperationsmöglichkeiten, Marketingstrategien und Hochschulbesuchen in den jeweiligen Regionen.

Internationalisierung ist nicht nur ein Thema für zahlreiche Hochschulen in aller Welt, die miteinander konkurrieren, sondern auch für Regierungen. Sie erarbeiten nationale Strategien, um in Wissenschaft und Technologie langfristig leistungsfähig zu sein und die Innovationskraft ihrer Länder zu stärken. Die Tagung "Internationalisierung weltweit" setzt sich mit den nationalen Strategien ausgewählter Länder auseinander. Im Fokus des DAAD stehen mit Brasilien und China zwei aufstrebende Schwellenländer sowie mit Japan und Großbritannien zwei der führenden Wissenschaftsnationen.

Experten aus Politik und Wissenschaft wie Staatssekretär Georg Schütte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Präsident des brasilianischen Wissenschaftsrats Professor Glaucius Oliva Filho und DAAD-Präsidentin Professorin Margret Wintermantel diskutieren anschließend die Frage nach dem Stand und der weiteren Entwicklung der deutschen Internationalisierungsstrategie. Zur Tagung werden mehr als 150 Teilnehmer aus Hochschule und Wissenschaft erwartet.

Expertenwissen über Bildungsmärkte in der ganzen Welt aus erster Hand - das bietet die sechste Netzwerk-Konferenz des DAAD den rund 180 Hochschulvertretern aus über 100 Hochschulen, die sich bereits angemeldet haben. In Einzelgesprächen beraten die DAAD-Experten die Teilnehmer zu ihren konkreten Kooperationsvorhaben, geben Tipps zu Austauschprojekten und informieren über Hochschulmarketing vor Ort. Gelegenheit, ihr eigenes Netzwerk zu vergrößern, bietet sich den Hochschulvertretern beim "Speednetworking" und während des Rahmenprogramms. Vorträge über die Hochschul- und Bildungslandschaft aus sechszehn ausgewählten Ländern runden das Angebot ab.

"Internationalisierung braucht regionales Wissen - das bekomme ich hier direkt und exklusiv von den Leitern der DAAD-Außenstellen und Informationszentren", erklärte Anne Gellert, Leiterin des International Office der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. "Das ist eine einmalige Gelegenheit, und deswegen bin ich jedes Mal dabei."

www.netzwerk-konferenz.de
www.daad.de

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