cinema fairbindet 100Berlin. - Die Roadshow des Sonderfilmpreises der Berlinale, "CINEMA fairbindet", geht am Dienstag zu Ende. Mit der Roadshow wurde der diesjährige Siegerfilm "Call me Kuchu" in bundesweit 24 Kinos präsentiert. Bei der letzten Veranstaltung im Karlstorkino in Heidelberg ist auch Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) mit dabei.

 

"Mit dem Preis 'CINEMA fairbindet' zeichnen wir Filme aus, die Anstöße für Veränderungen geben und für Menschen eine faire Chance fordern, ihr Leben selbstständig und frei gestalten zu können", sagte Niebel. "'Call me Kuchu' erfüllt unsere Erwartungen an einen Siegerfilm in herausragender Weise. Homophobie ist noch immer ein weltweit verbreitetes Phänomen. Die Bundesregierung fordert von allen ihren Kooperationspartnern konsequent die Einhaltung der Menschenrechte und setzt sich für Toleranz und Akzeptanz ein. Auch in Deutschland setzen wir auf eine aktive Zivilgesellschaft. Wir wollen, dass sich noch mehr Menschen für Entwicklung interessieren und engagieren."

Der Film "Call me Kuchu" zeigt Leben und Engagement von homosexuellen Aktivistinnen und Aktivisten in Uganda. Die "Kuchus", wie sie dort genannt werden, kämpfen für ihre Gleichberechtigung und für das Recht, ihr Leben nach ihrem eigenen Lebensentwurf gestalten zu können. Der erste öffentlich bekennende homosexuelle Aktivist David Kato, von dessen Leben der Film berichtet, wurde nach Beginn der Dreharbeiten im Januar 2011 ermordet, so dass die Handlung eine unerwartete Wende nimmt.

Vor Beginn der Filmvorführung in Heidelberg findet eine Podiumsdiskussion statt, an der neben Entwicklungsminister Niebel Manfred Helfert, der Direktor des "Eine Welt Zentrums im Karlstorbahnhof", Klaus Jetz, der Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD), sowie Moderator Günter Kipfmüller teilnehmen. Im Anschluss daran stellt sich Niebel auch den Fragen des Heidelberger Publikums.

Das BMZ verleiht den Filmpreis "CINEMA fairbindet" seit 2011 jährlich im Rahmen der Berlinale und würdigt damit Filme, die Menschen über Länder- und Sprachgrenzen hinweg verbinden und neue Ideen und Perspektiven aufzeigen. In den letzten drei Monaten wurde "Call me Kuchu" in 24 Kinos im Rahmen von Veranstaltungen mit entwicklungspolitischem Begleitprogramm gezeigt. Die Roadshow ist - neben einem Preisgeld - Teil der Siegerprämie des Filmpreises CINEMA fairbindet.

http://callmekuchu.com
www.bmz.de


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