venezuelaCaracas. - Nicolás Maduro geht als knapper Sieger aus der Präsidentschaftswahl in Venezuela hervor. Wie die nationale Wahlbehörde mitteilte, erhielt Maduro bei der Wahl am Sonntag 50,66 Prozent der abgegebenen Stimmen, während der Kandidat der Opposition, Henrique Capriles Radonski, nach der Auszählung von 99 Prozent der Stimmen auf 49,06 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 78 Prozent.

Medienberichten zufolge zweifelt Capriles das Ergebnis der Wahl an und will eine Neuauszählung aller Stimmen erreichen. Insgesamt waren mehr als 19 Millionen Wahlberechtigte dazu aufgerufen, über die Nachfolge des vor eineinhalb Monaten verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez zu entscheiden. Chávez hatte den Bürgern vor seinem Tod empfohlen, Maduro zu seinem politischen Erben zu wählen.

Die Opposition konnte bei der Wahl am Sonntag für Prozent mehr erreichen als bei der vorangegangenen Präsidentschaftswahl im Oktober 2012. Damals hatte Chávez rund 55 Prozent der Stimmen erreicht. Der frühere Außenminister Maduro hatte angekündigt, er wolle die politische Linie von Chávez fortsetzen und die "bolivarische Revolution" festigen.

Capriles forderte nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses durch den Nationalen Wahlrat (CNE) eine Neuauszählung der Stimmen und begründete dies mit zahlreichen Unregelmäßigkeiten bei der Abstimmung. Unter anderem habe es in Wahllokalen, die bereits geschlossen waren, den Versuch gegeben, noch weitere Bürger abstimmen zu lassen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Venezuela

 


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