texacoBerlin. - Ein US-Bezirksrichter hat dem Ölmulti Chevron im Prozess gegen ecuadorianische Kläger Recht gegeben und eine Klage über eine Entschädigung für die Ölverschmutzung des Regenwaldes im Amazonas abgewiesen. Bei der Prozess geht es um 9,5 Milliarden US-Dollar. Richter Lewis Kaplan befand, Chevrons Behauptung treffe zu, dass die Kläger und ihre Rechtsanwälte das entsprechende Urteil eines ecuadorianischen Gerichts unzulässig beeinflusst hätten.

Wie Al Jazeera berichtete, räumte ein eduadorianischer Richter im Verlauf des Prozesses in den USA ein, er sei von den Gegner Chevrons bestochen worden. Das Urteil ist ein enormer Rückschritt für die Ureinwohner der Amazonas-Region Oriente in Ecuador, wo der Ölkonzern Texaco, der 2001 mit der Chevron Corporation zu ChevronTexaco fusionierte, in den 1970er bis 1990er Jahren große Umweltschäden angerichtet hatte. Chevron erklärte sich für nicht verantwortlich.

Die Kläger um den New Yorker Anwalt der Ureinwohner, Steven Donziger, haben angekündigt in Revision gehen zu wollen. Sie kündigten Klagen gegen Chevron in Argentinen, Brasilien, Kanada und anderen Ländern an. In Ecuador selbst hat Chevron keine Anlagen mehr. Richter Kaplan räumte immerhin ein, Chevron "might bear some responsibility" für die Umweltverschmutzung in Ecuador.

Quelle: Al Jazeera

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