Entwicklung

oxfamBerlin. - Die auf den griechischen Inseln festsitzenden Geflüchteten brauchen dringend Nothilfe und Unterstützung. Gerade angesichts der Corona-Krise darf die griechische Regierung den Asylsuchenden weder den Schutz verweigern, noch sie dorthin zurückschicken, wo ihr Leben und ihre Freiheit bedroht sind. Das fordern die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam und der Griechische Flüchtlingsrat (GCR) in einem neuen Bericht über die Situation im Camp Moria auf der Insel Lesbos. Zudem warnen die beiden Organisationen, dass der jüngste Streit der Europäischen Union mit der Türkei die Situation auf den griechischen Inseln weiter verschärfen wird.

worldvisionFriedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision verstärkt ihren Einsatz gegen die Coronavirus-Pandemie (COVID-19) zunächst in 17 besonders gefährdeten Ländern. Zu diesen Ländern zählen unter anderem krisengeschüttelte Staaten wie Afghanistan, die Demokratische Republik Kongo, Syrien und Haiti. Die Schwerpunkte der Maßnahmen liegen in den Bereichen Prävention (Hygiene, Aufklärung), Unterstützung der Gesundheitssysteme und Kinderschutz.

Berlin. - Das Bundesfinanzministerium von Olaf Scholz (SPD) veröffentlicht am Mittwoch den Eckwertebeschluss der Bundesregierung. In einem gemeinsamen Appell warnen sechs deutsche Entwicklungsorganisationen Scholz davor, die Mittel zur Bekämpfung extremer Armut und vermeidbarer Krankheiten zu kürzen. Die UN-Nachhaltigkeitsziele könnten so nicht erreicht werden. Eine Kürzung stünde auch in starkem Widerspruch zum Koalitionsvertrag.

worldvisionBerlin. - Nach der Einstufung des Coronavirus COVID-19 als Pandemie durch die Weltgesundheitsorganisation hat die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision vor massiven Auswirkungen auf das Leben von Flüchtlingskindern, Migranten und den Menschen in den ärmsten Regionen der Welt gewarnt. Westliche Regierungen dürften sich nicht nur auf die Auswirkungen des Virus auf die eigenen Bürger, Unternehmen, Reisen und den Handel konzentrieren. Ein Fokus müsse auch auf der Unterstützung von Ländern liegen, die von Krieg oder Armut betroffen sind.

whh 150Berlin. - Die Situation der Flüchtlinge in Syrien, auf den griechischen Inseln oder an der türkisch-syrischen Grenze wird immer verzweifelter. Mehr als eine Million Menschen sind derzeit in einer katastrophalen Lage. Nur durch politische Lösungen und ein Ende des Krieges könne das Elend überwunden werden, mahnt die Welthungerhilfe.

Berlin. - Zum Welttag gegen Internetzensur (12. März) hat Reporter ohne Grenzen (RSF) eine Liste der 20 größten Feinde des Internets veröffentlicht. Sie umfasst Behörden, Unternehmen und informelle Netzwerke, die Journalistinnen und Journalisten mit Hilfe digitaler Technologien einschüchtern, bedrohen, überwachen oder zensieren und damit die Informationsfreiheit im Internet gravierend beeinträchtigen.

wfp iconAnkara. - Zum neunten Jahrestag des Syrienkrieges hat eine neue Untersuchung des UN World Food Programme (WFP) in der Türkei gezeigt, dass die von der Europäischen Union finanzierte Bargeldhilfe 1,7 Millionen – meist syrischen – Flüchtlingen geholfen hat, nicht noch tiefer in die Armut zu rutschen. Die Flüchtlingsfamilien berichteten, die Bargeldhilfe habe geholfen ihre Grundbedürfnisse besser zu decken und sich gesünder zu ernähren.

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