Entwicklung

bmz 100Khartum. - "Weibliche Genitalverstümmelung ist eine frauenverachtende Praxis, die gestoppt werden muss." Das hat Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) im Rahmen seiner Reise in den Sudan betont. Müller kündigte an, sein Ministerium werde das Engagement gegen diese besonders grausame Form von Gewalt gegen Frauen mit neuen Vorhaben in Somalia, Äthiopien und Sudan ausbauen.

dsw neuHannover. - Nach aktuellen Untersuchungen des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) werden in den kommenden zehn Jahren bis zu 70 Millionen Mädchen von weiblicher Genitalverstümmelung bedroht sein. Wenn keine signifikanten Fortschritte bei der Zurückdrängung dieser Praktik gemacht werden, könnte die Zahl sogar noch höher ausfallen. Darauf hat die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung am 6. Februar aufmerksam gemacht.

bmz 100Berlin. - Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ist am Montag zu einer einwöchigen Afrika-Reise aufgebrochen. Auf dem Reiseplan des Ministers stehen die drei Länder Nigeria, Sudan und Ägypten. Inhaltlich geht es insbesondere um Umweltthemen und die berufliche Bildung. Am Freitag (7. Februar) wird Müller die Rückreise antreten.

whh 150Berlin. - Regen, Kälte, Hunger, steigende Preise – die Lage der Bürgerkriegsflüchtlinge im Nordwesten Syriens wird immer dramatischer. Mehr als 350.000 Menschen sind seit Anfang Dezember aus den umkämpften Gebieten der Provinz Idlib geflohen, vier von fünf der Geflüchteten sind Frauen. Die Welthungerhilfe weitet daher die Hilfe für die Flüchtlinge aus.

cbmBensheim. - Weltweit sind mehr als 1,5 Milliarden Menschen von den sogenannten vernachlässigten Tropenkrankheiten (Neglected Tropical Diseases, kurz NTDs) betroffen. Die meisten dieser Menschen leben von weniger als einem US-Dollar pro Tag. Sie alle brauchen Medikamente und ärztliche Behandlung. Zum Welttag gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten (30. Januar) erinnert die Christoffel-Blindenmission (CBM) an diese vergessenen Infektionen und die Betroffenen.

oxfamBerlin. - Gelder für die europäische Entwicklungspolitik werden zunehmend dazu verwendet, Grenzen zu schließen, Migration zu erschweren und Abschiebungen nach Afrika zu erleichtern. Dies belegt ein neuer Bericht der internationalen Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam. Dieser Ansatz schade nicht nur dem politischen Ansehen der EU, sondern führe in manchen Fällen zu einer Verschärfung von Armut und Not, statt diese zu lindern, kritisiert Oxfam.

careBerlin. - Die Hilfsorganisation CARE hat am Dienstag ihren globalen Bericht "Suffering in Silence" veröffentlicht. Seit 2017 und damit im vierten Jahr listet CARE die zehn Krisen auf, die im vergangenen Jahr die wenigste internationale Medienberichterstattung erhielten. Neun der vergessenen humanitären Krisen fanden auf dem afrikanischen Kontinent statt. Nach Madagaskar auf Platz 1 folgen der Konflikt in der Zentralafrikanischen Republik auf Platz 2 und auf Platz 3 die Hungerkrise in Sambia.

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