Entwicklung

gfbvGöttingen. - Nach der Ermordung von humanitären Helfern in Nigeria hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer deutlichen Verschärfung der Hungerkatastrophe im Norden des Landes gewarnt. "Die entsetzliche Gewalttat extremistischer Islamisten macht die Arbeit von Hilfsorganisationen noch schwerer und gefährlicher. Hunderttausende Menschen in Not werden dies zu spüren bekommen, weil Hilfswerke nun noch vorsichtiger vorgehen müssen, um ihr Personal zu schützen", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen.

misereorBerlin. - 15 Ernährungs-Pioniere, 14 erfolgreiche Beispiele in 2 mal 17 Filmminuten: Das ist das Ergebnis einer Kooperation des Bundeszentrums für Ernährung mit MISEREOR. Die Filme stellen Initiativen und Netzwerke vor, die sich für eine "Ernährungsrevolution von unten" einsetzen - in Rio de Janeiro genauso wie in Frankfurt am Main. Denn die Menschen im globalen Norden und globalen Süden stehen gemeinsam vor der Herausforderung, gesunde Ernährung für alle Menschen zu ermöglichen.

worldvisionFriedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision unterstützt den Aufruf der Vereinten Nationen, ihren neuen Hilfsplan für die globalen Folgen der Covid-19-Pandemie mit 10,3 Milliarden Dollar auszustatten. Das Hilfspaket soll 250 Millionen notleidende Menschen unterstützen. World Vision hatte zuvor gewarnt, dass der Ausbruch vor allem Menschen in den ärmsten Ländern trifft und zu mehr Hunger, extremer Armut und Gewalt führt.

oneBerlin. - Am Freitag und Samstag treffen sich die Staats- und Regierungsoberhäupter der EU, um das künftige EU-Siebenjahresbudget zu verabschieden. Die Entwicklungsorganisation ONE fordert, dass der EU-Rat den Budget-Vorschlag der EU-Kommission vom Mai annimmt. Dieser sieht unter anderem rund 118 Milliarden Euro für die Rubrik 6 (Nachbarschaft und die Welt) vor, die in erster Linie in die Entwicklungszusammenarbeit investiert werden sollen.

oxfamBerlin. - Die Bundesregierung sollte ihren Kurs bei der Hungerbekämpfung korrigieren. Das fordert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich des jüngsten UN-Welternährungsberichts. Demnach steigen die Hungerzahlen zum fünften Mal in Folge. Bis zu 132 Millionen werden in diesem Jahr der Covid-19 Pandemie zusätzlich unter Hunger leiden.

afrika gruenerevolution studieBerlin. - Die am Freitag veröffentlichte Studie eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses belegt: Die Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA) ist an den eigenen Zielen gescheitert. Vierzehn Jahre nachdem die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung die Agrarallianz gegründet hat, hungern 30 Prozent mehr Menschen in den 13 AGRA-Schwerpunktländern und das Verschuldungsrisiko für Kleinbauern und -bäuerinnen hat sich erhöht. Zudem werden traditionelle klimaresistente und nährstoffreiche Nahrungsmittel verdrängt.

oxfamBerlin. - In Folge der COVID-19-Pandemie könnten bis zum Jahresende täglich weltweit bis zu 12.000 Menschen an Hunger sterben, möglicherweise sogar mehr als an der Krankheit selbst. Davor warnt die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam in einem neuen Bericht. Währenddessen zahlten die acht größten Lebensmittel- und Getränkeunternehmen seit Januar 18 Milliarden Dollar an ihre Aktionäre aus – zehnmal mehr als der Betrag, den die Vereinten Nationen benötigen, um Hunger zu bekämpfen.

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