Demokratisierung

amerika 21Havanna. - Die kubanische Nationalversammlung hat am Mittwoch Vizepräsident Miguel Díaz-Canel als neuen Staats- und Regierungschef vorgeschlagen. Der 1960 geborene Funktionär wird damit aller Wahrscheinlichkeit nach auf Amtsinhaber Raúl Castro folgen und die sogenannte historische Generation der Revolutionäre an der Staatsspitze ablösen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

amerika 21Caracas. - Der Militärschlag gegen Syrien hat in den Staaten Lateinamerikas politisch sehr unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Offizielle Statements aus Kuba, Bolivien und Venezuela verurteilten die Aktion der Allianz um die USA scharf. Dagegen kam aus Argentinien und Kolumbien Unterstützung und Verständnis für den Einsatz. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch berichtet.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Die Gewalt in Syrien nimmt kein Ende. Vor allem in Douma in der Region Ost-Ghouta sind noch immer zehntausende Zivilisten von den Kämpfen eingeschlossen. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) schätzt, dass in den letzten vier Wochen mehr als 133.000 Menschen aus Ost-Ghouta geflohen sind. Der Hilfsbedarf für die Vertriebenen steige dramatisch an, erklärte die UNO-Flüchtlingshilfe am Mittwoch in Bonn.

amerika 21São Bernardo do Campo. - Mit einer kämpferischen einstündigen Rede hat sich Brasiliens Ex-Präsident Luiz Inácio "Lula" da Silva von seinen Anhängern verabschiedet, bevor er am Samstag - 26 Stunden nach Ablauf des Ultimatums der Behörden - die gegen ihn verhängte Haft angetreten hat. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet. 

gfbvGöttingen. - Nach dem gewaltsamen Tod von 14 Inhaftierten in einem Militärlager in Mali hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine unabhängige internationale Untersuchung des Vorfalls gefordert. Das Hochkommissariat für Menschenrechte der Vereinten Nationen müsse feststellen, ob die 14 Personen, die dem Peulh-Volk angehörten, tatsächlich am vergangenen Freitag auf der Flucht erschossen wurden oder Opfer einer Hinrichtung durch Soldaten wurden.

survival int logoBerlin. - Peru will im Amazonasgebiet zwei Schutzgebiete für unkontaktierte Völker schaffen. Die Fläche beträgt über 25.000 Quadratkilometer – etwa zwei Prozent der Landesfläche Perus und größer als Mecklenburg-Vorpommern. Mindestens sieben Gruppen unkontaktiert lebender indigener Völker, unter ihnen die Matsé, leben auf dem Land der neuen Schutzgebiete Yavari Tapiche und Yavari Mirin in der Region Loreto. Das hat Survival International, eine globale Bewegung für die Rechte indigener Völker, mitgeteilt.

amerika 21Brasília. - Der Oberste Gerichtshof in Brasília hat am Mittwoch in einer international viel beachteten Marathonsitzung von gut elf Stunden die Inhaftierung des ehemaligen Präsidenten und derzeit aussichtsreichsten Präsidentschaftskandidaten Luiz Inácio "Lula" da Silva verfügt. Sechs der elf Richter stimmten dafür, die Haftanweisung für den 72-jährigen Politiker zu vollstrecken, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag. 

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