Humanitäre Hilfe

misereorAachen. - Angesichts der sich immer stärker abzeichnenden Auswirkungen der weltweiten Corona-Krise hat MISEREOR drei weltweite Soforthilfe-Fonds eingerichtet. Insgesamt 3,6 Millionen Euro stehen damit für Gesundheitsprojekte in Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens zur Verfügung. Mit dem Geld, das aus Spenden sowie Mitteln des Bundeministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) stammt, sollen Desinfektionsmittel, Schutzkleidung und andere benötigte Materialien für Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, aber auch Maßnahmen zur Qualifizierung, Beratung und Prävention finanziert werden.

savethechildrenBerlin. - Vor der im Juli beginnenden deutschen EU-Ratspräsidentschaft hat Save the Children gemeinsam mit mehr als 40 anderen Organisationen an die Bundesregierung appelliert, bei der Reform des europäischen Asylsystems auf die Wahrung der Kinderrechte zu achten. Die zivilgesellschaftlichen Organisationen äußerten in einem offenen Brief ihre Befürchtung, dass die deutschen Reformpläne hinter den internationalen Verpflichtungen zurückbleiben.

careBonn. - Die internationale Hilfsorganisation CARE sieht sich angesichts der Coronavirus-Pandemie dazu verpflichtet, ihre Hilfsprogramme anzupassen sowie ihre Arbeit zu erweitern. Fokus der Nothilfe ist vor allem die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser sowie die Einrichtung von sanitären Anlagen in Ländern mit schwacher Infrastruktur.

oxfamBerlin. - Die auf den griechischen Inseln festsitzenden Geflüchteten brauchen dringend Nothilfe und Unterstützung. Gerade angesichts der Corona-Krise darf die griechische Regierung den Asylsuchenden weder den Schutz verweigern, noch sie dorthin zurückschicken, wo ihr Leben und ihre Freiheit bedroht sind. Das fordern die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam und der Griechische Flüchtlingsrat (GCR) in einem neuen Bericht über die Situation im Camp Moria auf der Insel Lesbos. Zudem warnen die beiden Organisationen, dass der jüngste Streit der Europäischen Union mit der Türkei die Situation auf den griechischen Inseln weiter verschärfen wird.

whh 150Berlin. - Die Situation der Flüchtlinge in Syrien, auf den griechischen Inseln oder an der türkisch-syrischen Grenze wird immer verzweifelter. Mehr als eine Million Menschen sind derzeit in einer katastrophalen Lage. Nur durch politische Lösungen und ein Ende des Krieges könne das Elend überwunden werden, mahnt die Welthungerhilfe.

wfp iconAnkara. - Zum neunten Jahrestag des Syrienkrieges hat eine neue Untersuchung des UN World Food Programme (WFP) in der Türkei gezeigt, dass die von der Europäischen Union finanzierte Bargeldhilfe 1,7 Millionen – meist syrischen – Flüchtlingen geholfen hat, nicht noch tiefer in die Armut zu rutschen. Die Flüchtlingsfamilien berichteten, die Bargeldhilfe habe geholfen ihre Grundbedürfnisse besser zu decken und sich gesünder zu ernähren.

caritasFreiburg. - Auch ein Jahr nach dem zerstörerischen Zyklon Idai sind Zehntausende Menschen in Mosambik massiv unterversorgt. Selbst in der gut zugänglichen Hafenstadt Beira befindet sich nach Schätzungen von lokalen Partnerorganisationen von Caritas international rund die Hälfte der Menschen in akuter Not. "Viele von ihnen haben kein Dach über dem Kopf und nicht genug zu essen", berichtete Oliver Müller, der Leiter von Caritas international.

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