Humanitäre Hilfe

oxfamBerlin. - Mehr als 15 Millionen Menschen in Ostafrika brauchen dringend humanitäre Hilfe, da Äthiopien, Kenia und Somalia erneut von einer Dürre heimgesucht werden. Doch die internationale Gemeinschaft reagiere bislang unzureichend auf die drohende Katastrophe und gefährde damit Millionen Menschenleben, kritisiert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam in einem neuen Bericht.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat angekündigt, in Kürze wieder Seenotrettungsaktionen zu starten. Die Rückkehr ins Mittelmeer sei eine Antwort auf die "seit zwei Jahren andauernde Kampagne europäischer Regierungen mit dem Ziel, Seenotrettung zu verhindern, sowie auf die Normalisierung einer Politik, die zahlreiche Todesfälle im Mittelmeer und gewaltiges Leid im Konfliktgebiet in Libyen verursacht" habe, erklärte die Hilfsorganisation.

caritasFreiburg. - Der Deutsche Caritasverband mit seinem Hilfswerk Caritas international hat vor den Auswirkungen einer weltweiten Aufrüstungsspirale gewarnt. "Es ist nicht nachzuvollziehen, wenn auf weltpolitischer Ebene davon geredet wird, Fluchtursachen bekämpfen zu wollen, während parallel dazu die Armeen hochgerüstet werden", sagte Caritas-Präsident Peter Neher bei der Vorstellung des Jahresberichts von Caritas international in Freiburg.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Die alljährliche Monsunzeit überzieht Südasien mit heftigem Regen. Meteorologen warnen aktuell vor anhaltenden starken Niederschlägen. Erdrutsche, Überschwemmungen und einstürzende Häuser werden zu einer tödlichen Gefahr für die Menschen in Bangladesch. Besonders betroffen sind die aus Myanmar geflohenen Rohingya in den Flüchtlingslagern, da diese in einer für Naturkatastrophen anfälligen Region errichtet wurden.

aktion hungerBerlin. - Anhaltende Dürren, zu niedrige Erträge, Konflikte und immer knapper werdende Ressourcen: 900.000 Menschen steuern allein in Mauretanien und dem Senegal auf eine kritische Ernährungssituation zu. Aktion gegen den Hunger fordert eine nachhaltige Lösung für die Region und die betroffene Bevölkerung.

handicap internationalMünchen. - 22 nichtstaatliche Organisationen (NGOs) haben vom UN-Sicherheitsrat konkrete Maßnahmen gefordert, um das Leid der Zivilbevölkerung in Konfliktgebieten zu verringern. Am 23. Mai jährt sich zum zwanzigsten Mal im Sicherheitsrat die offene Debatte über den Schutz der Zivilbevölkerung. Die Organisationen greifen dabei auch die Forderung des UN-Generalsekretärs, des ICRC (Internationales Rotes Kreuz) und des Netzwerks INEW (International Network on Explosive Weapons) auf, dass Einsätze von Explosivwaffen mit Flächenwirkung in bevölkerten Gebieten vermieden werden müssen. 

behBerlin. - Jedes Jahr leiden Millionen Menschen unter den Folgen extremer Naturereignisse. Der interaktive Reader "WeltRisikoBericht im Überblick" des Bündnisses Entwicklung Hilft gibt leicht verständlich Einblick in die Zusammenhänge zwischen extremen Naturereignissen, Klimawandel und Entwicklungszusammenarbeit. Das E-Paper ist auch für den Schulunterricht ab der Mittelstufe geeignet.

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