Humanitäre Hilfe

whh 150Bonn. - Knapp vier Wochen nach dem verheerenden Zyklon Idai hat die Welthungerhilfe am Mittwoch vor der "Katastrophe nach der Katastrophe" im südöstlichen Afrika gewarnt. Auf die schweren Überschwemmungen in Mosambik, Malawi und Simbabwe folgten Hunger, Cholera und Malaria. Allein in Mosambik habe der Zyklon 1,8 Millionen Menschen die Existenzgrundlage genommen und die Kornkammer des Landes zerstört. Über 700.000 Hektar Ernte seien vernichtet. Laut UNO zerstörte der Zyklon eine Infrastruktur im Wert von einer Milliarde Dollar.

oxfamBerlin. - Die Regierung von Mosambik arbeitet mit Hochdruck daran, in der vom Zyklon Idai stark betroffenen Stadt Beira Behandlungszentren für die an Cholera erkrankten Menschen einzurichten. Doch der Nothilfe-Aufruf der Vereinten Nationen in Höhe von 281 Millionen US-Dollar ist bislang nur zu 17 Prozent finanziert. Die internationale Gemeinschaft muss mehr Hilfsgelder bereitstellen, fordert deshalb die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam.

oxfamBerlin. - Nach dem verheerenden Zyklon Idai, dessen zerstörerische Folgen mehr als 2,6 Millionen Menschen im südlichen Afrika betreffen, ist Oxfams Nothilfe-Arbeit erfolgreich angelaufen. So wurden Notfallversorgungskits an Menschen in provisorischen Camps in der Gegend von Buzi nahe der Stadt Beira in Mosambik sowie an Bewohner des Bezirks Nsanje im Süden Malawis verteilt. Beide Regionen gehören zu den vom Zyklon am schlimmsten betroffenen Gebieten.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat zugunsten der Opfer des Zyklons Idai eine Luftbrücke gestartet. Ein Flugzeug mit Hilfsgütern landete am Mittwoch in Mosambiks Hauptstadt Maputo. An Bord der Maschine waren Familienzelte, Plastikplanen, Schlafmatten, Decken, Moskitonetze, Solarlaternen, Kochsets, Kanister und andere Hilfsgüter.

whh Bonn. - Die Welthungerhilfe hat ihre Soforthilfe für die Opfer des verheerenden Zyklons Idai in Mosambik, Malawi und Simbabwe ausgeweitet. 700.000 Euro werden für die Katastrophengebiete zur Verfügung gestellt, um dringend benötigte Hilfsgüter zu verteilen.

Bonn. - Das Technische Hilfswerk (THW) hat auf ein internationales Hilfeersuchen der Regierung von Mosambik reagiert und ein Einsatzteam entsandt, um die vom Zyklon Idai betroffene Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen. Insgesamt führt das Team zwölf Tonnen Ausstattung, darunter zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen, mit.

worldvisionFriedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision hat für die drei vom Zyklon Idai betroffenen Länder, Mosambik, Simbabwe und Malawi die höchste Katastrophenstufe ausgerufen. "Es besteht die Gefahr, dass mehrere Staudämme in Mosambik und Simbabwe brechen, da die Aufnahmekapazitäten erreicht sind", erklärte Joseph Kamara, der in der Hafenstadt Beira die Hilfsmaßnahmen für World Vision koordiniert. Er berichtet von aktuell heftigen Regenfällen und auch für die nächsten Tage seien weitere Regenfälle vorhergesagt.

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