Globalisierung

oxfam_metro_studie_150Berlin (epo.de). - "Die Metro Group verletzt sowohl bei eigenen Angestellten als auch bei Obst- und Gemüselieferanten in Indien massiv Arbeitsrechte". Diesen Vorwurf erhebt anlässlich der Hauptversammlung des weltweit drittstärksten Handelsunternehmens am Mittwoch in Düsseldorf die Entwicklungsorganisation Oxfam in ihrer neuen Studie "Hohe Gewinne - wenig Verantwortung. Wie Metro seine Marktposition in Indien auf Kosten von Landarbeiter/innen und Angestellten ausbaut".
rosen_transfair_kenia_150Berlin (epo.de). - Bei der Blumenproduktion werden die Rechte auf Organisationsfreiheit und Kollektivverhandlungen sowie auf Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz häufig verletzt. Viele Regierungen in Entwicklungsländern setzen die Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) nicht um. Zum Internationalen Tag der Arbeit (1. Mai) fordern die IG BAU, FIAN und Vamos e.V. Regierungen, Blumenproduzenten und -händler deshalb auf, die Rechte von BlumenarbeiterInnen zu respektieren und zu schützen.
handy_arbeiterin_rp_germanwatch_200Hannover (epo.de). - Zum Auftakt der Computermesse CeBIT in Hannover haben Umwelt- und Entwicklungs-Organisationen am Montag die Elektronikhersteller dazu aufgefordert, faire Arbeitsbedingungen in ihrer Produktion zu schaffen. Es gebe noch keine sozial gerechten und wirklich grünen IT-Geräte, erklärten Germanwatch, Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung (WEED) und die Christliche Initiative Romero. Mit kreativen Aktionen sowie einem "makeITfair"-Stand von Germanwatch auf der CeBIT wollen die Organisationen auf die Probleme aufmerksam machen.
cora_200Berlin (epo.de). - Im Rahmen der öffentlichen Beschaffung werden ökologische und soziale Kriterien bei Einkäufen nach wie vor kaum berücksichtigt. Bei der Umsetzung neuer Vergaberichtlinien habe die Bundesregierung dieses Thema "regelrecht verschlafen", kritisierten das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung und Germanwatch am Donnerstag die derzeitige Praxis.
fair_spieltNürnberg (epo.de). - Die Aktion "fair spielt" hat Verbraucher und Träger von Kindertages-Einrichtungen dazu aufgefordert, die Spielwarenhersteller und den Handel zu mehr Engagement für die Einhaltung von Menschenrechten in der Spielzeugproduktion zu drängen. 80 Prozent des weltweit gehandelten Spielzeugs kommen aus China. Oft werde es unter miserablen Arbeitsbedingungen produziert, kritisiert die Aktion anlässlich der Spielwarenmesse vom 4. bis 9. Februar in Nürnberg.
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