Menschenrechte

misereorAachen. - Anlässlich des Welthabitattages der Vereinten Nationen am 5. Oktober hat MISEREOR in einem gemeinsam mit der Global Initiative for Economic, Social and Cultural Rights (GI-ESCR) und Partnerorganisationen veröffentlichten Bericht die vielfältigen Verletzungen des Rechts auf Wohnen in Asien, Afrika und Lateinamerika kritisiert. In Zeiten diverser Krisen wie der Klima- und Gesundheitskrise zeige sich, dass geschützter Wohnraum überlebenswichtig ist. Das Werk für Entwicklungszusammenarbeit forderte die Bundesregierung dazu auf, dass Verstöße gegen das dieses Recht in gleicher Weise zu ächten seien wie Verstöße gegen andere Menschenrechte.

misereorAachen. - 233 Bischöfe aus 43 Ländern haben am Montag in einer gemeinsamen Erklärung Gesetze eingefordert, die Unternehmen zur Achtung von Menschenrechten und der Umwelt verpflichten. Zu den Unterzeichnern gehören 14 deutsche Bischöfe, darunter der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Georg Bätzing, Kardinal Reinhard Marx sowie der für MISEREOR zuständige Freiburger Erzbischof Stephan Burger.

misereorAachen. - Die Verabschiedung der Eckpunkte für ein Lieferkettengesetz ist am Mittwoch zum dritten Mal von der Agenda der Kabinettssitzung gestrichen worden. Trotz intensiver Verhandlungen konnten sich die Bundesminister Hubertus Heil, Gerd Müller und Peter Altmaier nicht auf einen Kompromiss verständigen. Hauptgrund ist laut MISEREOR der anhaltende Widerstand von Wirtschaftsminister Altmaier gegen eine zivilrechtliche Haftung deutscher Unternehmen, wenn diese durch mangelnde menschenrechtliche Sorgfalt in ihren Auslandsgeschäften Schäden mitverursachen.

tdh 200Osnabrück. - Zum Weltkindertag am 20. September hat das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes eine grundsätzliche Kehrtwende der europäischen Asylpolitik gefordert. Die von der EU-Kommission angekündigte Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems müsse Lehren aus dem humanitären Desaster in Griechenland ziehen und endlich die Menschen- und Kinderrechte zum Fundament der europäischen Flüchtlingspolitik machen.

germanwatch 150Berlin. - Drei von vier Menschen in Deutschland wollen ein Lieferkettengesetz. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage von infratest dimap im Auftrag von Germanwatch hervor. Darin sprechen sich 75 Prozent der Befragten für ein Gesetz aus, mit dem deutsche Unternehmen künftig dafür sorgen müssten, dass ihre Produkte nicht unter Verletzung von Menschenrechten im Ausland hergestellt werden.

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