Wasser

Frauen an einer Wasserquelle in Pakistan. Foto: GTZ

Berlin (epo.de). - Wie können wir den vorhersehbar wachsenden Konflikten um die Ressource "Wasser" präventiv begegnen? Dies ist die Leitfrage, auf die das Auswärtige Amt (AA) in einer internationalen Ministerkonferenz am Dienstag (1. April) Lösungsansätze erarbeiten möchte. Besonderes Augenmerk soll die Region Zentralasien erhalten. Zentralasien ist eine der Regionen, die nach Einschätzung des Weltklimarats IPCC besonders stark vom Klimawandel und damit zusammenhängenden Auswirkungen auf den lokalen Wasserkreislauf betroffen sein werden.
tdhBangkok (epo.de). - Mit einer Demonstration von Fischer-, Bauern- und Umweltorganisationen in Chiangrai/Thailand beginnen terre des hommes-Projektpartner aus Südostasien am 22. März, dem Internationalen Tag des Wassers, die Kampagne "Our Rivers, Our Life - Kinder schützen ihre Flüsse". Sie wollen erreichen, dass Umweltstandards eingehalten werden und der biologische Reichtum von Bächen, Seen und Flüssen erhalten bleibt.
KNHDuisburg (epo.de). - Die Kindernothilfe hat in Nordindien ein Wasserprojekt gestartet, das 6.000 Kindern und Jugendlichen den Weg aus der Armut ebnen soll. Vorbild ist ein erfolgreiches Programm, das bereits seit 2002 in der Region Dahod im Bundesstaat Gujarat läuft. Einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren des Projektes ist die Beteiligung der Familien an Planung und Durchführung. 
WHHBonn (epo.de). - Die Welthungerhilfe hat mehr Einsatz für Sanitär- und Hygienemaßnahmen sowohl in Entwicklungs- als auch in Nothilfeprojekten gefordert. "Es ist ein unpopuläres Thema, aber der Bau von Latrinen und Hygieneschulungen sind essentiell, wenn die Gesundheitssituation der Menschen in den Entwicklungsländern verbessert werden soll", sagte Martin Wolff, Programm-Manager der Welthungerhilfe für Uganda, Ruanda und Burundi.
GTZEschborn (epo.de). - 1,2 Milliarden Menschen haben weltweit keinen Zugang zu sauberem Wasser. 685 lautet in Tunesien die magische Zahl. So hoch ist der Wasserverbrauch in dem nordafrikanischen Land pro Tag und pro Kopf. Tendenz steigend! Zum Vergleich im nicht gerade regenarmen Deutschland: Hier sind es nur 128 Liter pro Kopf und Tag. Schon jetzt ist absehbar, dass im Jahr 2030 in Tunesien, wenn die heutigen Kinder das Erwachsenenalter erreicht haben, nicht mehr genug Wasser geben wird.
BfdWStuttgart (epo.de). - "Brot für die Welt" hofft auf Fortschritte bei der Umsetzung des Menschrechts auf Wasser. Voraussichtlich nach Ostern wird der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN) über eine Resolution zum Zugang zu sicherem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung abstimmen. "Die Chancen stehen gut, dass die Resolution angenommen wird", erklärte Danuta Sacher, Abteilungsleiterin für Politik und Kampagnen bei "Brot für die Welt". Eine Verabschiedung des Beschlusses erhöhe den Druck auf die Staaten, diese Grundversorgung zu gewährleisten.
sodiBerlin (epo.de). - Der Weltwassertag am 22. März erinnert daran, dass noch immer 1,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser haben. 2008 steht der Tag des Wassers im Zeichen des von der UN deklarierten "Jahres der sanitären Grundversorgung". Die Weltorganisation macht damit darauf aufmerksam, dass mehr als 2,5 Milliarden Menschen weltweit ohne akzeptable sanitäre Versorgung sind. Täglich sterben 6.000 Menschen, die meisten davon sind Kinder, an Krankheiten, die durch schlechte Wasserqualität und das Fehlen angemessener sanitärer Einrichtungen bedingt sind.
Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok