Wasser

Uschi EidBerlin (epo.de). - Der Deutsche Bundestag hat einem interfraktionellen Antrag zugestimmt, das Jahr 2008 zum "Internationalen Jahr der sanitären Grundversorgung" der Vereinten Nationen ausrufen. Mit dem internationalen Jahr solle die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Tatsache gelenkt werden, dass nach wie vor täglich 6.000 Kinder weltweit an den Folgen verschmutzten Wassers sterben, erklärte die Bundestagsabgeordnete der Grünen, Uschi Eid (Foto).
DEDBonn (epo.de). - Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) unterstützt die Philippinen bei der Dokumentation und Beseitigung der größten Ölpest in der Geschichte des südostasiatischen Landes. Nachdem der Öltanker Solar 1 am 11. August vor der Insel Guimaras gesunken war, liefen bislang mehr als 200.000 Liter Öl aus und verschmutzten die Küste. Vier Meeresbiologen seien als Helfer entsandt worden, teilte der DED am Freitag in Bonn mit.
Ilisu StaudammAnkara/Berlin (epo.de). - Umweltschützer, Menschenrechts-Aktivisten und zahlreiche Bürgermeister der südosttürkischen Kurden-Region wollen am 5. August anlässlich der Grundsteinlegung für den Ilisu-Staudamm gegen den Bau des Wasserkraftwerks protestieren. Der Ilisu-Damm soll den Tigris kurz vor der Grenze zu Syrien und Irak aufstauen. Die Kritiker des Projekts befürchten Massenumsiedlungen, zunehmende Armut, die Zerstörung von Umwelt und Kulturgütern und eine Verschärfung des Wasserkonflikts im Nahen Osten.
Mangrovenw?lder im PazifikSamoa/Hamburg (epo.de). - Mangroven schützen viele pazifische Inseln vor der Wucht der Wellen und sind unverzichtbar für das komplexe Ökosystem der Region. So sind die Mangrovenwälder der "Kindergarten" für viele Jungfische, die zwischen den Wurzeln der Bäume Schutz finden. Außerdem reinigen die Mangroven die Küstengewässer von Schadstoffen. Um so beunruhigender ist es, dass das UN-Umweltprogramm UNEP jetzt in einer neuen Studie zum Ergebnis kommt, dass vor allem in Amerikanisch-Samoa pazifische Inseln und Atolle bis zum Ende des Jahrhunderts mehr als die Hälfte ihrer Mangrovenbestände verlieren könnten. In anderen Regionen wird ein Verlust von 13 Prozent prognostiziert.

Wasser und Frauen StudieHamburg (epo). - In der entwicklungspolitischen Diskussion ist mittlerweile unbestritten, dass Frauen und Mädchen in besonderem Maße leiden, wenn der Zugang zu sauberem Wasser in der Nähe und eine sanitäre Entsorgung fehlen. Vier internationale Organisationen haben nun einen Bericht erarbeitet, der mit vielen Beispielen belegt, wie positiv sich Schritte zur Verbesserung der Versorgung und Entsorgung auf die Gesundheit und die Lebenssituation von Frauen und Mädchen auswirken. Der Bericht trägt den Titel "For her it's the big issue - Putting women in the centre of water supply, sanitation and hygiene" und wurde veröffentlicht von UNICEF, Gender and Water Alliance, Norwegian Ministry of Foreign Affairs und Water Supply and Sanitation Collaborative Council.

DWHHBonn/Nairobi (epo). - Die Deutsche Welthungerhilfe hat anlässlich des Weltwassertags am 22. März darauf hingewiesen, dass Wassermangel die Folgen von Hungersnöten massiv verschärft. "Etwa 3,5 Millionen Menschen in Kenia haben nicht ausreichend zu essen. Aber noch mehr Menschen, insgesamt fast 5 Millionen, werden dauerhaft gesundheitliche Schäden davon tragen, weil sie nicht genug zu trinken haben", sagte Iris Krebber, Regionalkoordinatorin der Welthungerhilfe in Kenia.

Asit BiswasStockholm (epo). - Professor Asit K. Biswas, ein unermüdlicher Befürworter des Wasserschutzes und beharrlicher Kämpfer gegen den Status Quo, erhält den Stockholm Water Prize 2006. Der gebürtige Inder Biswas (67) ist kanadischer Staatsbürger und derzeitiger Präsident des in Mexiko Stadt ansässigen Dritte Welt Zentrums für Wassermanagement.

Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok