Berlin (epo.de). - Gegen die Kreditzusagen zweier türkischer Banken für den Bau des Ilisu-Staudamms richteten sich die Proteste von Umweltschützern am Montag in neun europäischen Städten. Die Demonstranten forderten anlässlich des "Internationalen Aktionstages gegen Staudämme, für Flüsse und Lebensgrundlagen", dass Akbank und Garantibank ihre Kredite für das umstrittene Projekt im kurdischen Südosten der Türkei umgehend zurückziehen.
Berlin (epo.de). - Nichtstaatliche Organisationen wie Greenpeace und die Deutsche Umwelthilfe haben die Abgeordneten im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages vor den Gefahren einer Hermesbürgschaft für das brasilianische Atomkraftwerk Angra 3 gewarnt. Die Mitglieder des Ausschusses sollten sich bei ihrer Sitzung am 27. Januar gegen eine Bürgschaftsvergabe aussprechen, erklärten die NGOs am Montag in Berlin.
Köln (epo.de). - Für eine stabile Energieversorgung und im Hinblick auf den Klimawandel wird der Einsatz regenerativer Energien in Schwellen- und Entwicklungsländern immer wichtiger. Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) finanziert jetzt einen Windpark im Süden Indiens. Er soll 17 Turbinen mit einer Leistung von 26 Megawatt umfassen.
Berlin (epo.de). - Mit "Hobby-Lobbyisten" will die Umwelt- und Entwicklungsorganisation "urgewald" Abgeordnete des Deutschen Bundestages davon überzeugen, dass viele Bürger nicht bereit sind, Atomexporte mit Steuergeldern zu fördern. Die Kampagne richtet sich gegen die Vergabe von Hermesbürgschaften für Atomexporte. Der Siemens-Konzern habe bereits eine Bürgschaft in Höhe von 1,4 Milliarden Euro für Brasilien beantragt, berichtete urgewald.
New York (epo.de). - Im Vorfeld des UN-Klimagipfels in Kopenhagen hat das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) daran erinnert, dass in den Ländern des Südens noch mehr als drei Milliarden Menschen - fast die Hälfte der Weltbevölkerung - auf feste Brennstoffe wie Biomasse und Kohle angewiesen sind. Zwei Millionen Menschen sterben jedes Jahr vorzeitig, weil sie dem Rauch aus Holz- oder Kohlefeuern ausgesetzt sind.
Berlin (epo.de). - Mit einer Protestaktion haben Menschenrechts-, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen am Donnerstag in Berlin auf schwere Menschenrechtsverletzungen auf kolumbianischen Palmölplantagen hingewiesen. Die NGOs übergaben 10.000 Protestunterschriften an die kolumbianische Botschaft und das Bundesumweltministerium. Sie forderten einen Importstopp für kolumbianisches Palmöl, wenn bei dessen Produktion Menschenrechte und Umweltschutz nicht gewährleistet sind.
Berlin (epo.de). - Eine Studie internationaler nichtstaatlicher Organisationen hat sich mit den Investitionen von Ölunternehmen in den Energiesektor speziell in Entwicklungsländern befasst. Am Beispiel des Kongo-Beckens werden negative Folgen für die lokale Bevölkerung und die Ökosysteme in den betroffenen Ländern aufgezeigt. Zu den riskantesten Investitionen zählen der Studie zufolge die Extraktion von Teersanden für die Ölgewinnung sowie der Anbau von Palmöl-Plantagen zur Nahrungsmittel- und Biotreibstoffgewinnung.
Klimawandel: Ein unverantwortliches soziologisches Experiment In nur wenigen Jahrzehnten wird die Arktis im Sommer eisfrei sein. In den Alpen werden die Gletscher verschwinden. Die Welt, in der wir leben, wird dadurch komplett verändert. Ein Vortrag des Klimaforschers Dirk Notz.
Klimaschutz scheitert an unserem Menschsein Warum klappt es nicht besser mit dem Klimaschutz? Weil Menschen Meister im Verdrängen sind, dazugehören wollen, Informationen filtern. Wir brauchen nicht mehr Wissen über die Klimakrise, sondern über diese zutiefst menschlichen Mechanismen. Ein DLF Kommentar (04:24) von Kathrin Kühn, Deutschlandfunk
«Die Lage eskaliert vor unseren Augen. Und weil wir also nicht mehr sicher die letzte Generation vor den Kipppunkten sind, werden wir uns auch nicht mehr so nennen. Wir lassen den Namen hinter uns“, sagte Hinrichs. „Unsere Bewertung hat sich geändert. Als wir anfingen, wäre die Regierung noch in der Lage gewesen, der Klimakatastrophe entgegenzuwirken. Heute stecken wir mittendrin.» Carla Hinrichs, Sprecherin der Klimainitiative «Letzte Generation»
🧮 costs of war
"Over 940,000 people have died in the post-9/11 wars due to direct war violence."
"An estimated 3.6-3.8 million people have died indirectly in post-9/11 war zones, bringing the total death toll to at least 4.5-4.7 million and counting."
"U.S. Budgetary Costs of Post-9/11 Wars Through FY2022: $8 Trillion"