Entwicklung

unhcr 200Berlin. - Das Coronavirus bedroht massiv die Schulbildung und damit die Zukunft von Millionen von Flüchtlingskindern. Wenn die Weltgemeinschaft nicht sofort umfassende Schritte gegen die Folgen der Covid-Pandemie ergreife, sei das Potential der jüngsten Generation in einigen der labilsten Regionen der Welt in Gefahr, erklärte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Donnerstag zur Veröffentlichung des jährlichen Bildungsberichts.

handicap internationalMünchen. - Die Hilfsorganisation Handicap International (HI) macht auf die Folgen des jahrelangen Bürgerkriegs in Libyen aufmerksam. Die Situation für Zivilist*innen sei in vielen Regionen lebensgefährlich und unerträglich: Tägliche Angriffe, verminte Straßen und Wohnungen, zusammengebrochenes Gesundheitssystem, traumatisierte Menschen. Die Menschen litten unter Depressionen, der Missbrauch von Alkohol, Drogen und Medikamenten nehme zu, die zwischenmenschliche Gewalt steige. Viele Geflüchtete könnten nicht in ihre Häuser zurückkehren, da diese mit nicht explodierten Munitionsresten oder Minen verseucht sind.

daadBerlin. - Das Interesse an Deutschland als Studien- und Wissenschaftsstandort ist ungebrochen. Die Zahl ausländischer Studienbewerberinnen und -bewerber liegt trotz der Corona-Pandemie bei etwa 80 Prozent des Vorjahresniveaus, teilten uni-assist und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) in Berlin mit. Laut uni-assist hatten sich bis zum Stichtag 20. August knapp 60.000 internationale Studieninteressierte für ein Bachelor- oder Masterstudium in Deutschland beworben.

worldvisionFriedrichsdorf. - Eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung spricht sich aktuell dafür aus, dass die Bundesregierung mehr Auslandshilfe in den internationalen Kampf gegen die Corona-Pandemie investiert. Das geht aus einer YouGov-Umfrage hervor, die diesen Monat im Auftrag der Kinderhilfsorganisation World Vision bundesweit online durchgeführt wurde.

brot fdwBerlin. - Brot für die Welt sieht die Entwicklungs- und Schwellenländer vor den größten Herausforderungen seit Jahrzehnten. "Wir stehen vor einer neuen Hungerkrise", sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel, die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks, bei der Jahrespressekonferenz am Donnerstag in Berlin. "Das Ende der Corona-Pandemie ist noch nicht abzusehen und die Auswirkungen sind schon jetzt verheerend. Die Verzweiflung der Menschen wächst."

daadBerlin. - Während der Corona-Pandemie haben viele Hochschulen ihre digitalen Lehr- und Lernangebote ausgebaut. Um diesen Digitalisierungsschub auch in der internationalen Hochschulkooperation zu verankern, hat der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) rund 50 Projekte für das Programm "International Virtual Academic Collaboration (IVAC)" ausgewählt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert IVAC bis Ende 2021 mit rund 5,5 Millionen Euro.

worldvisionFriedrichsdorf. - Vor dem Hintergrund des jetzt beginnenden neuen Schuljahres hat die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision einen neuen Corona-Nachbeben-Bericht (Aftershocks-Report) zum Thema Bildung in Afrika veröffentlicht. Die Untersuchung mit dem Titel "Zugang verweigert" (Access Denied) zeigt, dass bis zu einer Million Schulmädchen an der Teilnahme am Schulunterricht gehindert werden könnten, da sie während des Lockdowns schwanger geworden sind. In vielen Ländern südlich der Sahara wird es schwangeren Mädchen oder jungen Müttern nicht erlaubt, weiterhin zur Schule zu gehen.

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