Menschenrechte

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat nach der Entführung eines Kardinals und eines traditionellen Oberhaupts im Nordwesten Kameruns vor einer Eskalation des Bürgerkrieges gewarnt. Europa müsse nun dringend handeln und sich engagierter um eine politische Lösung im Konflikt um die Zukunft der anglophonen Regionen des Landes bemühen, erklärte die Menschenrechtsorganisation.

misereorBerlin. - In sechs mexikanischen Bundesstaaten verschmutzen Industrieunternehmen seit Jahrzehnten Wasser, Luft und Böden, die Bevölkerung leidet infolgedessen unter gravierenden Gesundheitsschäden. Auch deutsche Konzerne wie VW und ZF betreiben Werke in Mexiko und stehen im Verdacht, zu den Schäden beigetragen zu haben. MISEREOR, das Ökumenische Büro München und die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko sowie mexikanische Partnerorganisationen haben die Firmen dazu aufgefordert, Verantwortung zu übernehmen und Maßnahmen zum Schutz der Menschen und der Natur einzuleiten.

amerika 21Santiago. - Eine überwältigende Mehrheit der Chileninnen und Chilenen hat für die Ausarbeitung einer neuen Verfassung gestimmt. Nach Auszählung von mehr als 99 Prozent der abgegebenen Stimmen sorgte das Votum von 78,3 Prozent - das entspricht mehr als 5,8 Millionen Menschen - für einen historischen Wahlausgang. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtet.

brot fdwBerlin. - Zum vierten Jahrestag des Beginns der Krise im anglophonen Teil Kameruns (6. November) machen die beiden großen kirchlichen Hilfswerke Brot für die Welt und MISEREOR auf die sich zuspitzende humanitäre Krise in dem zentralafrikanischen Land aufmerksam. Gemeinsam rufen sie die Bundesregierung dazu auf, die EU-Ratspräsidentschaft und insbesondere den Sitz im UN-Sicherheitsrat dafür zu nutzen, eine längst überfällige Lösung des Konflikts zu erzielen.

worldvisionFriedrichsdorf. - Die Entwicklung der Sahelregion steht im Mittelpunkt einer Geberkonferenz am Dienstag in Kopenhagen. Die bisherigen Versuche, die fragile Region zu stabilisieren, sind jedoch weitgehend gescheitert. Statt weiter in militärische Konzepte zur Lösung der vielfältigen Probleme zu investieren, müssten friedliche Strategien gefördert werden, fordert die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision.

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