UNO

tdh 200Berlin. - Das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes hat an die Bundesregierung appelliert, die zahlreichen afghanischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) nicht im Stich zu lassen. Um ihnen Fluchtwege zu ermöglichen, müssten Evakuierungsflüge gesichert und die deutschen Auslandsvertretungen in den Nachbarstaaten personell gestärkt werden, forderte Beat Wehrle, Vorstand Programme von terre des hommes.

amerika 21Lima. - Rund zwei Wochen nach Übernahme der Amtsgeschäfte ist die Regierung des neuen Präsidenten von Peru, Pedro Castillo, bereits stark unter Beschuss geraten. Neben großem Widerstand gegen das Kabinett und dessen Chef, Guido Bellido, hat nun die Justiz Korruptionverfahren gegen Mitglieder der regierende Partei Perú Libre ausgeweitet. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch berichtet.

careBonn. - Seit der Explosion im Hafen von Beirut vor einem Jahr (4. August) werden die Menschen im Libanon von Tag zu Tag tiefer in die Armut gestürzt. Das Land steckt in einer Rekord-Wirtschaftskrise: Supermarktregale sind leer, die Preise für Lebensmittel sind in den vergangenen zwei Jahren um 700 Prozent gestiegen, im letzten Monat allein um 50 Prozent. Die Hilfsorganisation CARE hat internationale Geber, die am 4. August zur "Libanon Konferenz" zusammenkommen, deshalb dringend dazu aufgefordert, die Menschen im Libanon ausreichend zu unterstützen.

amerika 21Mexiko-Stadt. - Die mexikanische Bevölkerung hat in einem Referendum dafür gestimmt, dass die in vorherigen Amtsperioden begangenen Staatsverbrechen aufgearbeitet werden und die Opfer von Menschenrechtsverletzungen Gerechtigkeit erfahren sollen. Aufgrund der geringen Beteiligung sei es jedoch eher unwahrscheinlich, dass sich daraus politische Konsequenzen ergeben werden, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag.

savethechildrenBerlin. - Seit der Explosion in Beirut vor einem Jahr (4. August) hat sich die finanzielle Situation für Familien im Libanon drastisch verschlimmert. Ursache ist neben den direkten Folgen der Brandkatastrophe die politische und wirtschaftliche Abwärtsspirale, in der sich das Land befindet. Eine Analyse der Kinderrechtsorganisation Save the Children ergab, dass Familien aus allen Einkommensschichten Beiruts tiefer in die Armut gerutscht sind und Kinder vermehrt arbeiten müssen. 47 Prozent der Libanesen und fast 90% der syrischen Geflüchteten können sich Dinge des täglichen Bedarfs nicht mehr leisten.

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