Humanitäre Hilfe

CaritasFreiburg (epo.de). - Eine deutliche Aufstockung der Unterstützung für die irakischen Flüchtlinge erwartet Caritas international von der deutschen Bundesregierung. "Wir dürfen Länder wie Syrien und Jordanien, die fast zwei Millionen Flüchtlinge aufgenommen haben, nicht mit dem Problem im Stich lassen", forderte Oliver Müller, Leiter von Caritas international. Von der in Genf tagenden Irak-Konferenz müsse die Bundesregierung ein deutliches Zeichen der Solidarität mit den irakischen Flüchtlingen im Nahen Osten und in Deutschland aussenden. Wenn die Lasten nicht gleichmäßiger verteilt würden, drohe auch den Nachbarländern des Irak eine Destabilisierung mit unabsehbaren Folgen.
WFPBangul/Rom (epo.de) - Die humanitäre Krise in der Zentralafrikanischen Republik droht sich durch die Auswirkungen des Darfur-Konflikts im Westsudan zu verschlimmern. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) rief die internationale Gemeinschaft am Dienstag dazu auf, ihre Hilfe für die Not leidenden Menschen deutlich zu erhöhen. Hunderttausende der vor Krieg und Unruhen fliehenden Zentralafrikaner benötigten Nahrungsmittelhilfe, so das UN World Food Programme.
WFPRom/Juba (epo.de). - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat angekündigt, seine Nahrungsmitteilhilfe im Südsudan nach mehr als 20 Jahren schrittweise von Kriegsnothilfe in Wiederaufbauhilfe umzuwandeln. Der Bedarf an Nahrungsmittel-Nothilfe sei nach dem Ende des Bürgerkrieges im Süden des Sudan und aufgrund besserer Ernten stetig gesunken, erklärte das UN World Food Programme am Freitag in Rom.
BEHAachen (epo.de). - An der Ostküste Sri Lankas bahnt sich nach den Erkenntnissen von Hilfsorganisationen eine humanitäre Katastrophe an. Zehntausende von Menschen befänden sich dort auf der Flucht vor dem eskalierenden Bürgerkrieg, berichtete das "Bündnis Entwicklung hilft", ein Zusammenschluss der Hilfswerke Brot für die Welt, Deutsche Welthungerhilfe, medico international, MISEREOR und terre des hommes. Die Kämpfe zwischen der srilankischen Armee, den Rebellen der LTTE und der von ihnen abgespaltenen Karuna-Gruppe seien außer Kontrolle geraten.
SomaliaFreiburg/Stuttgart (epo.de). - Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe haben weitere 250.000 Euro für Kriegsopfer  in Somalia bereitgestellt. Nach heftigen Kämpfen in der somalischen Hauptstadt Mogadischu habe sich die Zahl der Vertriebenen und der Verletzten in den vergangenen Tagen dramatisch erhöht. "Zehntausende Menschen sind auf der Flucht. Die Kämpfe toben im gesamten Stadtgebiet. Die Lage ist verheerend", berichtete Abukar Sheikh Ali, Leiter des somalischen Partners DBG (Daryeel Bulsho Guud). DBG versorgt die Menschen in den Flüchtlingslagern außerhalb Mogadischus mit Lebensmitteln, Plastikplanen und Moskitonetzen. Sechs Krankenhäuser erhalten Decken, Matratzen und Diesel für die Generatoren.
DiakonieStuttgart (epo.de). - Die Diakonie Katastrophenhilfe hat ihre Hilfe für die Menschen in Somalia angesichts der sich extrem verschärfenden Kämpfe in der Hauptstadt Mogadischu ausgeweitet. "Die Kämpfe müssen sofort beendet und umfassende Friedensgespräche mit allen am Konflikt in der Region Beteiligten geführt werden", forderte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin der Diakonie Katastrophenhilfe. "Die Bundesregierung ist gefragt, ihren Einfluss zur Vermittlung solcher Gespräche einzubringen und zur Deeskalation beizutragen."
CaritasFreiburg (epo.de). - Caritas international hat im Vorfeld der am Samstag in Bagdad beginnenden Irak-Konferenz eine deutliche Steigerung der humanitären Hilfe für irakische Flüchtlinge gefordert. "Aufgrund des anhaltenden Zustroms von irakischen Flüchtlingen stehen die Gesundheitssysteme der Nachbarländer vor dem Kollaps", warnte Oliver Müller, Leiter von Caritas international. Es bestehe eine moralische Pflicht des Westens, Länder wie Jordanien und Syrien nicht mit den Folgen des Irak-Krieges allein zu lassen.
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