Humanitäre Hilfe

handicap internationalMünchen. - Die Hilfsorganisation Handicap International (HI) macht auf die Folgen des jahrelangen Bürgerkriegs in Libyen aufmerksam. Die Situation für Zivilist*innen sei in vielen Regionen lebensgefährlich und unerträglich: Tägliche Angriffe, verminte Straßen und Wohnungen, zusammengebrochenes Gesundheitssystem, traumatisierte Menschen. Die Menschen litten unter Depressionen, der Missbrauch von Alkohol, Drogen und Medikamenten nehme zu, die zwischenmenschliche Gewalt steige. Viele Geflüchtete könnten nicht in ihre Häuser zurückkehren, da diese mit nicht explodierten Munitionsresten oder Minen verseucht sind.

venro 200Berlin. - Zum Welttag der humanitären Hilfe (19. August) hat der Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe (VENRO) angemahnt, die Bekämpfung der Corona-Pandemie in Krisenregionen und Konfliktgebieten nicht aus dem Blick zu verlieren. Bislang ist der globale humanitäre Aktionsplan der Vereinten Nationen nur zu rund 20 Prozent mit den notwendigen finanziellen Mitteln ausgestattet.

behBerlin. - Die Ereignisse der letzten Monate haben gezeigt, dass die staatlichen Strukturen nicht die richtige Anlaufstelle für nachhaltige Veränderungen im Libanon sind. "Anstatt die Hoffnungen in die Regierung zu setzen, sollte mit Organisationen der Zivilgesellschaft zusammengearbeitet werden. Sie sind die Träger der Veränderung", sagte Peter Mucke, Geschäftsführer von Bündnis Entwicklung Hilft. Seit der tragischen Katastrophe vor zwei Wochen in Beirut sind die Proteste des letzten Jahres wieder aufgeflammt. Viele Libanesinnen und Libanesen gehen auf die Straße und fordern eine grundlegende Reform des politischen Systems.

careBerlin. - Das vierte Jahr in Folge führt Syrien die Liste der gefährlichsten Länder für humanitäre Helfer an, wie eine Analyse der Hilfsorganisation CARE im Vorfeld des Welttags der humanitären Hilfe am 19. August zeigt. 74 Helfer verloren seit Anfang 2020 im Einsatz ihr Leben, allein 20 davon in Syrien. Dahinter folgt der Südsudan, wo 14 Helfer starben. In diesem Jahr wurden weltweit bisher 109 Angriffe auf Mitarbeiter von Hilfsorganisationen gemeldet, mit 203 Betroffenen in 18 Ländern.

cbmBensheim. - Zum Welttag der humanitären Hilfe am 19. August hat die Christoffel-Blindenmission (CBM) an die vielen Helferinnen und Helfer erinnert, die auch in Zeiten der Corona-Pandemie Flüchtlingen zur Seite stehen. Eine dieser selbstlosen Helfer ist Ariful Arman aus Bangladesch. Der Ergotherapeut berichtet von den verschärften Arbeitsbedingungen im größten Flüchtlingslager der Welt.

diakonieBerlin. - Die Explosion im Hafen von Beirut wird die Not im Libanon in den kommenden Monaten dramatisch verschärfen, insbesondere die Situation der über eine Million im Land lebender syrischer Flüchtlinge. Die unmittelbaren Auswirkungen mit massiven Zerstörungen von Wohnungen und Getreidevorräten könnten zu einer Hungerkatastrophe führen, warnt die Diakonie Katastrophenhilfe. Schon vor der Katastrophe lebte mehr als die Hälfte der Menschen im Libanon in Armut.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Zum Internationalen Tag der Jugend (12. August) hat die UNO-Flüchtlingshilfe, der nationale Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR), auf die Benachteiligungen und Gefahren aufmerksam gemacht, denen jugendliche Flüchtlinge in aller Welt ausgesetzt sind. In Zeiten von Covid-19 würden diese Risiken besonders deutlich, betont die UNO-Flüchtlingshilfe.

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