Humanitäre Hilfe

behBerlin. - Die Verwundbarkeit der Länder weltweit gegenüber extremen Naturereignissen ist geringer geworden. Die Menschen sind im Durchschnitt besser für Naturgefahren wie Wirbelstürme oder Erdbeben gerüstet als noch vor fünf Jahren. Zu diesem Ergebnis hat die Gesamtanalyse des WeltRisikoIndex der Jahre 2012 bis 2016 geführt. Das Bündnis Entwicklung Hilft stellte seinen neuen WeltRisikoBericht am Donnerstag im Rahmen einer Fachtagung in Berlin vor. 

knh 122Duisburg. - Die Kindernothilfe unterstützt die geflüchteten Rohingya-Familien im Süden von Bangladesch mit zunächst 250.000 Euro. "Viele geflüchtete Familien kommen inzwischen nicht mehr in den Camps unter, sondern errichten Unterkünfte dort, wo es vorübergehend möglich ist", erklärte Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe. "Vor allem die Kinder brauchen sauberes Trinkwasser, Nahrung, Hygieneartikel und medizinische Versorgung."

uno fluechtlingshilfeBonn. - Mehr als 603.000 Rohingya sind zwischen dem 25. August und dem 22. Oktober aus Myanmar in Bangladesch angekommen. Die Gesamtzahl der Rohingya, die jetzt im Distrikt Cox's Bazar im südöstlichen Bangladesch leben, liegt damit bei mehr als 900.000. Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) wird in den nächsten Wochen voraussichtlich die Eine-Million-Grenze überschritten. 

uno fluechtlingshilfeBonn. - Die Zahl der Rohingya, die seit Ende August aus Myanmar nach Bangladesch geflohen sind, hat sich auf etwa 582.000 erhöht. Die UNO-Flüchtlingshilfe ist sehr besorgt über die humanitäre Situation der Flüchtlinge. Am 23. Oktober findet in Genf eine Geberkonferenz statt, die 370 Millionen Euro für die Rohingya und die sie aufnehmenden Gemeinden sammeln soll.

care neuBonn. - Die humanitäre Situation für Flüchtlinge aus Myanmar in Bangladesch ist weiter alarmierend. Die Hilfsorganisation CARE sorgt sich besonders um rund 440.000 Frauen und Mädchen, die sexualisierte Gewalt erlebt oder bezeugt haben.

uno fluechtlingshilfeBonn.- Der Tag der Vereinten Nationen findet jährlich am 24. Oktober statt. Er erinnert an den 24. Oktober 1945, als die Charta der Vereinten Nationen in Kraft getreten ist. Schon am Samstag (14. Oktober) präsentieren sich zahlreiche Bonner UN-Einrichtungen und andere Organisationen auf dem Markt vor dem Alten Rathaus. Die UNO-Flüchtlingshilfe zeigt aus diesem Anlass ein Leichtbauzelt, das ab Ende dieses Jahres bei Flüchtlingskatastrophen zum Einsatz kommen soll.

handicapMünchen. - Mehr als 500.000 Rohingya sind inzwischen aus Myanmar über die Grenze nach Bangladesch geflohen. Jeden Tag kommen etwa 2.000 neue Geflüchtete dazu. Handicap International spricht von einer alarmierenden Lage der Flüchtlinge. Sie leben in extremer Armut. Die Nichtregierungsorganisationen vor Ort konnten bisher erst die Hälfte der Menschen in Notunterkünften unterbringen. Handicap schickt nun ein weiteres Team zur Verstärkung in die Region, das mithelfen soll, die Schutzbedürftigsten mit humanitärer Hilfe zu versorgen.

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