Humanitäre Hilfe

DiakonieStuttgart (epo). - Angesichts des Wintereinbruchs in Pakistan hat die Diakonie Katastrophenhilfe zu Spenden für die Überlebenden des verheerenden Erdbebens aufgerufen. "Die Situation der Menschen in der Bergregion ist dramatisch", berichtete Pinar Gogkun, Mitarbeiterin des Diakonie Katastrophenhilfe-Teams. "In den Bergen schneit es seit mehreren Tagen und in den Tälern leiden die Menschen unter den heftigen Regenfällen. Die Zelte sind durchnässt und bieten nur ungenügend Schutz."

Erdbeben in Pakistan. Foto: THWIslamabad/Eschborn (epo). - Die deutsche Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) hat in Zusammenarbeit mit der pakistanischen Nichtregierungsorganisation HAASHAR mehr als 2.300 igluähnliche Zelte mit Metalldach im Siran-Tal am Fuße des Himalaya-Gebirges in Pakistan bauen lassen. Viele Dörfer in der Region waren durch das Erdbeben am 8. Oktober fast vollständig dem Erdboden gleichgemacht worden. Schon kurz nach der Katastrophe hatte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) der GTZ 500.000 Euro für erdbebensichere und winterfeste Übergangsunterkünfte zur Verfügung gestellt.

Erdbeben in Pakistan. Foto: HilbrechtIslamabad/Potsdam (epo). - Ein Jahr nach der Flutwelle im Südpazifik können Hilfswerke eine positive Bilanz ziehen:  13,6 Milliarden US-Dollar wurden weltweit von Regierungen, nichtstaatlichen Organisationen und Spendern als Hilfe bereit gestellt, allein die deutschen Bundesbürger gaben mehr als 670 Millionen Euro. Das Erdbeben in Pakistan mit mehr als 80.000 Toten bewegt die Gemüter weit weniger. Die TV-Kameras kommen kaum in die unzugängliche Region, Europäer sind so gut wie nicht betroffen - mit dem Medieninteresse schwindet auch die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Um so mehr sollte über Möglichkeiten nachgedacht werden, Katastrophenfolgen wie die in der Kaschmir-Region künftig zu vermeiden. Letzteres wäre durchaus möglich, so die Analyse von Diplom Geologe Dr. Heinz Hilbrecht, der unlängst die Katastrophenregion bereiste.

Cornelia F?llkrug-WeitzelStuttgart (epo). - Ein Jahr nach der verheerenden Tsunami-Katastrophe hat die Diakonie Katastrophenhilfe eine positive Bilanz ihrer Hilfen gezogen. "Viele der Überlebenden haben inzwischen wieder ein eigenes Einkommen und damit eine Lebensgrundlage", erklärte die Direktorin der Diakonie Katastrophenhilfe, Cornelia Füllkrug-Weitzel (Foto). "Auch der Wiederaufbau von Häusern kommt allmählich voran. Am wichtigsten ist uns aber, dass die Menschen, deren Selbsthilfebemühungen wir unterstützen, ihre Würde bewahren und wieder Hoffnung schöpfen können."

ADHKöln (epo). - Ein Erdbeben der Stärke 6,7 mit Epizentrum in Afghanistan hat zwei Monate nach dem verheerenden Erdbeben in der Kaschmir-Region viele Einwohner wieder in Panik versetzt. "Hier herrscht Endzeitstimmung, die Menschen haben Angst und glauben, das Erdbeben von Anfang Oktober und die erneuten Erschütterungen seien der Anfang vom Ende", berichtete Iris Manner, Medienkoordinatorin von Aktion Deutschland Hilft (ADH), aus Muzaffarabad.
Sri LankaColombo/Berlin (epo). - Der Wiederaufbau nach dem Tsunami kommt in Sri Lanka voran. Wie das Bundespresseamt am Montag mitteilte, hat die Sonderbeauftragte der Bundesregierung für die Partnerschaftsinitiative Fluthilfe, Christina Rau, die Seemannsschule in Galle im Süden Sri Lankas besucht und den Grundstein für den Wiederaufbau einer Schule in Balapitiya gelegt.
Erdbeben in PakistanIslamabad/Berlin (epo). - Das internationale Hilfswerk Oxfam hält eine "dramatische Verstärkung und Verbesserung der internationalen Hilfsaktion" für die Erdbebenopfer in Pakistan für dringend erforderlich, um eine zweite humanitäre Katastrophe zu verhindern. "Die internationale Gemeinschaft muss schneller und besser zusammen arbeiten, wenn sie ihr Versprechen halten will, weitere Todesfälle zu vermeiden", erklärte die Organisation am Montag in Islamabad.
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