Landwirtschaft

GermanwatchDüsseldorf (epo.de). - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat Maßnahmen gefordert, die die Verluste von Bauern in den ärmsten Entwicklungsländern infolge der EU-Zuckermarktreform ausgleichen sollen. "Die im Juli 2006 in Kraft getretene Reform der EU-Zuckermarktordnung ist weder entwicklungspolitisch noch aus Sicht der ländlichen Entwicklung in der EU akzeptabel", sagte Germanwatch-Vorstand Tobias Reichert bei der Konferenz "Die Zukunft des Zuckers" im nordrhein-westfälischen Landtag.
Heidemarie Wieczorek-ZeulBerlin (epo.de). - Die internationalen Geber investieren mehr Geld in Nahrungsmittelhilfe in Entwicklungsländern als in Programme für die ländliche Entwicklung. Diesen fatalen Trend gelte es umzukehren, forderte die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober.
FIANKöln (epo.de). - Zum Welternährungstag am 16. Oktober hat die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) höhere Investitionen in die Landwirtschaft und eine bessere Kooperation zwischen kleinbäuerlichen Betrieben und der Agrarindustrie gefordert. Die Menschenrechtsorganisation FIAN begrüßte am Donnerstang die Forderung nach höheren Investitionen, kritisiert? aber die einseitige Ausrichtung der FAO auf Exportproduktion und Agrarindustrie.
Reis. Foto: CGIARLos Ba?os (epo.de). -  Die Schäden, die Überschwemmungen und Flutkatastrophen jedes Jahr bei Reis anrichten, liegen bei rund einer Milliarde US-Dollar. Über 70 Millionen Bauern sind weltweit davon betroffen. Am Internationalen Reisforschungsinstitut (IRRI) im philippinischen Los Ba?os (nahe Manila) und an der Universität von Kalifornien arbeitet man an einer Lösung. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler ein Gen identifiziert, das Reis in die Lage versetzt, ohne größere Ertragseinbußen über einen längeren Zeitraum unter Wasser zu überleben.
FAORom (epo.de). - 40 Länder weltweit stehen vor Nahrungsmittel-Engpässen und sind auf externe Hilfe angewiesen. Die Krisenregion Darfur im Sudan stelle nach wie vor das drängendste humanitäre Problem dar, teilte die Welternährungsorganisation (FAO) am Montag in Rom mit. In Darfur könne sich der Nahrungsmangel noch verschlimmern, wenn die unmittelbar bevorstehende Ernte weiterhin durch bewaffnete Auseinandersetzungen gefährdet werde.
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