Landwirtschaft

CBDBonn (epo). - Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) wird die Vertragsstaatenkonferenz des Cartagena-Protokolls zur Biologischen Sicherheit vom 13. bis 17. März im brasilianischen Curitiba mit einer eigenen Internet-Berichterstattung begleiten. Die Konferenz soll die Regeln festlegen, unter denen gentechnisch veränderte Nutzpflanzen künftig auf dem globalen Markt angeboten werden dürfen. "Die Verhandlungsergebnisse werden weitreichende Folgen für alle Regionen der Erde haben. Im schlimmsten Fall könnten transgene Organismen künftig unbemerkt importiert werden", so der EED.

Zuckerr?benanbau in der EUBerlin (epo). - Ein Netzwerk von 21 nichtstaatlichen Organisationen aus Umwelt- und Tierschutz, Landwirtschaft und Entwicklungspolitik haben die Agrarminister von Bund und Ländern in Deutschland dazu aufgerufen, sich für die Veröffentlichung der Daten über Agrarsubventionen einzusetzen. In anderen europäischen Ländern sei längst transparent, wofür welche Unternehmen und Betriebe wie viel Agrarsubventionen erhalten - nicht aber in Deutschland, heißt es in dem Aufruf.

KamerunJaunde/Bonn (epo). - Kamerunische Bauern und Verbraucher haben Tausende von Hühnern freigelassen und damit gegen die Wiederzulassung von Geflügelfleischimporten aus der EU protestiert. Wie der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) in Bonn mitteilte, werden sie von Vertretern der Bauernorganisationen anderer afrikanischer Länder unterstützt. Auch europäische Bauernorganisationen erklärten sich solidarisch.

eedGenf/Bonn (epo). - Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) ist besorgt über das Gentechnik-Urteil des Schiedsgerichts der Welthandelsorganisation WTO, in dem das EU-Moratorium zur Zulassung gentechnisch veränderter Lebensmittel als Handelshemmnis gewertet wird. "Das Urteil bedroht gentechnikkritische Gesetzentwürfe von Entwicklungsländern", kritisierte der Welternährungsbeauftragte des Evangelischen Entwicklungsdienstes, Rudolf Buntzel.

Gentechnikfreie RegionenBerlin (epo). - Mehr als 30 Organisationen aus dem Umwelt-, Entwicklungs- und Agrarbereich in Deutschland fordern in einer gemeinsamen Kampagne, die sogenannte "Terminator-Technologie", mit der Saatgutkonzerne Pflanzen unfruchtbar machen, zu verhindern. Unter dem Motto "Terminator-Technologie ächten! Freie Saat statt toter Ernte" will die Kampagne diese "menschenverachtende Variante der Agro-Gentechnik" öffentlich anprangern.

Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok