Landwirtschaft

Kakao-Plantage. Foto: Uni Göttingen

Göttingen. - Vögel und Fledermäuse haben Insekten und dadurch auch viele Schädlinge auf ihrem Speiseplan. So verbessern sie die Erträge vieler Nutzpflanzen weltweit, darunter auch die Ernten in Kakao-, Kaffee-, und Obstgärten. Diese Dienstleistungen sind von bisher noch unschätzbar hohem wirtschaftlichem Gesamtwert. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung der Universität Göttingen hat jetzt in der Fachzeitschrift Biological Reviews eine Studie veröffentlicht, die einen globalen Überblick zum Thema gibt.

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Aachen. - Ein Großteil der Kleinbauern droht aus der Investitionspolitik in den afrikanischen Agrarsektor als Verlierer hervorzugehen. Das macht eine im Auftrag von MISEREOR erstellte Studie deutlich. Großflächige Investitionen durch private Konzerne führten bisher nicht zu Ernährungssicherung und Armutsminderung, sondern eher zu Landraub, Landverknappung und Landkonflikten.

fao logo neu 200Rome. - A new guide by FAO aims to help ensure anti-child labour measures are included in agricultural and rural development programmes, in particular those targeting family farmers. The publication provides a suite of tools for use by development professionals, policymakers and civil society groups.

Reisanbau in Nigeria

Bonn. - Nigeria ist der größte Reisproduzent in Westafrika und trägt damit wesentlich zur Ernährung der Bevölkerung bei. Doch mit dem Anbau von Reis sind auch klimaschädliche Emissionen unter anderem von Methan verbunden. Die Nigerianerin Agatha O. Akpeokhai erforscht mit einem Internationalen Klimaschutzstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung an der Universität Bonn, wie sich dieser Treibhausgasausstoß drosseln lässt.

inkota saatgut bericht 2015

Berlin. - Die Dominanz von Agrar- und Ernährungskonzernen wächst stetig und wird laut INKOTA-Netzwerk durch die Regierungen der G7 massiv unterstützt. Besonders deutlich zeige sich diese Entwicklung auf dem Saatgutmarkt. Die zehn größten Saatgutkonzerne haben weltweit einen Marktanteil von 75 Prozent. Neun der zehn Konzerne stammen aus G7-Staaten, unter ihnen Monsanto, Dupont und Bayer CropScience. Das zeigt die neue Broschüre "Konzernmacht grenzenlos", die sieben Entwicklungsorganisationen im Vorfeld des G7-Gipfels veröffentlicht haben.

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