Klimaschutz

HurrikanBerlin (epo.de). - Zum Auftakt des internationalen Klimakongresses "KyotoPlus - Wege aus der Klimafalle" in Berlin hat das Veranstalterbündnis die Bundesregierung aufgefordert, die deutsche G8- und EU-Ratspräsidentschaft im kommenden Jahr für einen neuen Impuls im Klimaschutz zu nutzen. Bundeskanzlerin Angela Merkel solle die Klimapolitik zur Chefsache machen, erklärten die Heinrich-Böll-Stiftung, der WWF und das Wuppertal-Institut.
Gr?nland-Eis

Bonn/Fulda (epo.de). - Germanwatch hat die Stellungnahme der Deutschen Katholischen Bischofskonferenz (DBK) zum Klimaschutz begrüßt. Die Bischofskonferenz hatte am Mittwoch in Fulda in ihrem Statement "Der Klimawandel: Brennpunkt globaler, intergenerationeller und ökologischer Gerechtigkeit" eine Verringerung der Treibhausgas-Emissionen und Kompensationen der Hauptverursacher des Klimawandels eingefordert.
Stratosph?rische Wolken ?ber Kiruna, NordschwedenKarlsruhe (epo.de). - Der Gehalt an Chlor in der Stratosphäre, das im antarktischen Frühjahr für die Entstehung des Ozonlochs verantwortlich ist, sinkt langsam. Amerikanische Wissenschaftler sagten deshalb schon eine vorzeitige Erholung der Ozonschicht voraus. Wissenschaftler des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung des Forschungszentrums Karlsruhe (FZK) können dies nicht bestätigen: Im Messnetz des Instituts sei keine Erholungstendenz auszumachen, teilte das FZK jetzt mit.
Klimab?ndnisFrankfurt a.M. (epo.de). - Hunderte von Städten in Europa nehmen an der fünften Europäischen Woche der Mobilität vom 16. bis 22. September 2006 teil. Die Europäische Kommission für Umwelt organisiert die Aktionswoche europaweit mit dem Städtenetzwerk Klima-Bündnis sowie den Partnern Eurocities und Energie-Cit?s und weiteren Koordinationsstellen in den einzelnen Ländern. Die Initiatoren wollen an den Erfolg des Jahres 2005 anknüpfen. Damals hatten sich mehr als 1.500 Städte an der Mobilitätswoche beteiligt.
Sahara Staubsturm. Foto: Uni MainzMainz (epo.de). - Eine 40köpfige Gruppe von Atmosphären-Physikern, Meteorologen, Mineralogen und Umweltphysikern hat in einem mehrwöchigen Großexperiment Daten über Staubstüme am Rand der Sahara gesammelt. Die deutschen Forscher erhoffen sich von der Auswertung ihrer Expedition in den Süden Marokkos Aufschluss darüber, wie genau Modelle der globalen Klimaerwärmung sind. Bislang ist unbekannt, wie sich die eineinhalb Milliarden Tonnen von Staub und Sand auswirken, die jährlich von den Wüsten der Erde in die Atmosphäre gelangen - ob sie zum Temperaturanstieg auf unserem Planeten beitragen oder ihm entgegenwirken.

HurrikanBonn (epo). - Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch hat in Bonn den Globalen Klima-Risiko-Index 2006 vorgestellt. Der Index vergleicht alle Staaten der Welt hinsichtlich ihrer Betroffenheit durch extreme Wetterereignisse wie Hurrikans, Überschwemmungen oder Dürren. "Ärmere Länder leiden stärker unter Wetterkatastrophen als reiche", lautet das Ergebnis des Jahresberichts. "Der Klima-Risiko-Index zeigt, dass die ärmeren Länder insgesamt von extremen Wetterereignissen sehr viel stärker betroffen sind als die reicheren", sagte Sven Anemüller, Referent für Klima und Entwicklung bei Germanwatch und Mitautor des Klima Risiko Index.

Klima-B?ndnisWien (epo). - Kommunen in Europa, die am Klima-Bündnis mit indigenen Völkern der Regenwälder beteiligt sind, wollen ihren Kohlendioxid-Ausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent reduzieren. Der "Meilenstein einer Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen im Vergleich zum Basisjahr 1990" solle bis spätestens 2030 erreicht werden, teilte das Klima-Bündnis anlässlich einer Konferenz in Wien mit.

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