Metropolis 2005Berlin (epo). - Die weltweite Armut kann nur besiegt werden, wenn die Städte sich mehr um ihre Armen kümmern. Das erklärte der Staatssekretär im Entwicklungsministerium, Erich Stather, anlässlich des 8. Metropolis-Weltkongresses, der unter dem Motto "Tradition und Transformation - die Zukunft der Stadt" vom 11. bis 15. Mai in Berlin stattfindet.

Worldwatch Report 2005Berlin. - In Anwesenheit von Bundesaußenminister Joschka Fischer ist im Auswärtigen Amt in Berlin die deutschsprachige Ausgabe des "Berichts zur Lage der Welt 2005" des "Worldwatch-Institutes" (Washington) vorgestellt worden. Der Bericht kritisiert den vorherrschenden, militärisch verengten Sicherheitsbegriff vor dem Hintergrund der Anschläge vom 11. September 2001. Er stellt die Bedrohung durch terroristische Anschläge in den Kontext anderer Bedrohungen globaler Sicherheit: Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Waffenhandel und Umweltzerstörung. Zudem beschreibt der Bericht neue Kooperationsmechanismen für ein erweitertes globales Sicherheitsystem.

Berlin (epo). - Der Naturschutzbund NABU hat zum Tag des Baumes am 25. April vor der rücksichtslosen Abholzung tropischer Bäume zur Möbelproduktion gewarnt. "Insbesondere das stark gestiegene Angebot preiswerter Gartenmöbel aus Teakholz ist mit großer Skepsis zu beobachten", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke mit Blick auf die beginnende Gartensaison. Nicht immer könne die legale Herkunft des Tropenholzes nachgewiesen werden. Daher solle der Verbraucher beim Kauf nicht nur auf billig, sondern auf ökologisch unbedenklich achten.

BMUBerlin (epo). - Bundesumweltminister Jürgen Trittin bereitet ein Gesetz gegen die illegale Einfuhr und Vermarktung von Tropenholz vor. Derzeit spiele sich in Ländern wie Brasilien, Indonesien oder Russland ein regelrechtes "Kettensägenmassaker" ab, sagte Trittin bei einer Anhörung mit Umwelt- und Wirtschaftsverbänden in Berlin. Mit dem Gesetzentwurf reagiert die Bundesregierung darauf, dass Deutschland indirekt den Raubbau am Regenwald unterstützt, da Hölzer und Holzprodukte auch aus illegalem Einschlag importiert werden.

Karte der russischen Erdgaspipelines. Grafik: Wuppertal Institut/MPI MainzMainz/Wuppertal (epo). - Immer wieder wurde spekuliert, russische Gaspipelines, über die auch der Transport von Erdgas nach Deutschland läuft, hätten zahlreiche Lecks. So enthält die Atmosphäre über Sibirien oft höhere Konzentrationen von Methan als anderswo. Methan ist nach Kohlendioxid das zweitwichtigste Treibhausgas, das zur Klimaveränderung beiträgt. Daher vermutete man, das Methan stamme aus undichten Gaspipelines, denn Erdgas besteht zu 90 Prozent aus Methan. Das Erdgas wird unter extremen Wetterbedingungen im Norden Sibiriens gewonnen und in Pipelines über viele Tausend Kilometer in Russland und im Ausland verteilt. Doch Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz und des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie GmbH haben jetzt festgestellt, dass die Gasverluste aus den Rohrleitungen gering sind.

Brot f?r die WeltStuttgart/Berlin (epo). - Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) wird ab diesem Jahr die gemäß Pflanzenschutzgesetz gemeldeten Pestizid-Absatzdaten in ausführlicherer Form veröffentlichen. Es reagiere damit auf Forderungen der deutschen Pestizid-Aktionsnetzwerks (PAN Germany) und der evangelischen Hilfsaktion "Brot für die Welt", teilten die beiden Organisationen mit.

Bremen (epo). - Infolge des kalten Winters erwarten Bremer Wissenschaftler einen massiven Ozonabbau über der Arktis. Möglicherweise würden die bisherigen Rekordwerte übertroffen. Diese Befürchtung äußerten die Umweltphysiker Holger Bremer und Harry Kuellmann von der Universität Bremen. Sie führten in einem Forschungsflugzeug der NASA Untersuchungen mit einem eigens entwickelten Messinstrument durch.

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