Warnemünde. - Bakterien sind definitiv nicht in der Lage, in die Meeresumwelt geratenes Plastik zu zersetzen und sie werden diese Fähigkeit voraussichtlich auch nicht evolutionär erwerben. Zu diesem Schluss kommen die Mikrobiologen Sonja Oberbeckmann und Matthias Labrenz vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) in einer groß angelegten Übersichtsstudie über Biofilme auf Mikroplastik.

greenpeace neu 200Hamburg. - 86 Prozent der Bundesbürger sind gegen die Stationierung von US-amerikanischen Atomwaffen und nuklearen Mittelstreckenraketen in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar von Mitte Juli im Auftrag von Greenpeace. Anlass ist der am 2. August auslaufende INF-Vertrag zwischen Russland und den USA über das Verbot nuklearer Mittelstreckenraketen.

tdh 200Osnabrück. - Die Zahl der Kinder, die in bewaffneten Konflikten getötet oder verstümmelt wurden, ist im Jahr 2018 weiter gestiegen. Dies belegt ein UN-Bericht zur Lage von Kindern in bewaffneten Konflikten, der in New York veröffentlicht wurde. Demnach wurden rund 12.000 Mädchen und Jungen im Jahr 2018 Opfer von Kriegen oder bewaffneten Konflikten.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Mehr als vier Millionen Frauen, Kinder und Männer haben ihre Heimat Venezuela seit 2015 verlassen. Nach Angaben der UNO-Flüchtlingshilfe gehören sie damit zu den größten vertriebenen Bevölkerungsgruppen weltweit. Aufgrund wachsender Gewalt und einer unsicheren Zukunft hält der Exodus aus Venezuela weiterhin an.

urgewald Berlin. - Die Europäische Investitionsbank (EIB) plant Medienberichten zufolge im Entwurf einer neuen Energierichtlinie, ab 2021 keine fossilen Energieprojekte mehr zu finanzieren. Stattdessen wolle sich die Bank auf Energieeffizienz besonders im Gebäudebereich konzentrieren sowie auf den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien, Energiespeicherung und Transformation weg von fossilen Energien. Die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald lobt die EIB-Pläne.

germanwatch 150Berlin. - Am kommenden Montag (29. Juli) ist der globale Erdüberlastungstag. Der Tag markiert den Zeitpunkt im Jahr, bis zu dem die Menschheit so viel von der Erde beansprucht hat, wie alle Ökosysteme im gesamten Jahr erneuern können. Berechnet wird dieser Erdüberlastungstag jedes Jahr vom Global Footprint Network. Im vergangenen Jahr fiel er noch auf den 1. August.

pro wildlifeMünchen. - Elefant, Nashorn und Giraffe sind nur einige der Arten, über deren Schutz bei der kommenden 18. Vertragsstaatenkonferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) verhandelt wird. Die Konferenz findet vom 17. bis 28. August in Genf statt. Im Fokus der Weltartenschutzkonferenz stehen unter anderem zahlreiche Tierarten, die als Körperteile (Elfenbein, Nashorn-Horn, Felle, Häute, Knochen) oder Jagdtrophäen gehandelt werden.

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