Klimakrisentagebuch

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"Wir bringen den Klima-Protest dorthin, wo er hingehört: auf die Insel der Reichen, zitiert das ehemalige Nachrichtenmagazin "DER SPIEGEL die Aktivistengruppe "Am Boden bleiben". Die wollte auf der Insel der Schönen und Reichen, Sylt, die Startbahn blockieren. Passanten hätten versucht, die in Pinguinkostüme gekleideten bodenständigen Luftpiraten aufzuhalten, so DER SPIEGEL. 

Die NASA berichtet über den "Ausbruch des Sommers in Nordost-Grönland". Die saisonale Wärme hat zu einem rapiden Zerfall des Meereises am Zusammenfluss zweier Gletscher geführt.

erdbeben kalifornien 2321 usgs 200In Kalifornien warten die Bürger auf den Tropensturm "Hilary" - und werden von einem Erdbeben der Stärke 5,1 überrascht. Das Erdbeben richtete offenbar keine größeren Schäden an. Hilary brachte den Berichten sintflutartigen Regen und Überschwemmungen. Der Pazifik-Tropensturm Hilary war zunächst in Mexiko auf Land getroffen und hatte dann am späten Sonntagnachmittag (Ortszeit) den Süden  Kaliforniens erreicht. In San Diego und Los Angeles wurde der Ausnahmezustand ausgerufen.

copernicus 200Das von der Europäischen Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) gegründete Erdbeobachtungsprogramm Copernicus vermeldet: Der Juli 2023 war der bislang heißeste Monat. Die globale Durchschnittstemperatur lag bei 16,95 Grad - 0,33 Grad höher als im bisherigen Rekordmonat Juli 2019. Zudem war die Meerestemperatur so hoch wie nie zuvor gemessen. Ex-Fußball-Nationaltrainer Rudi Völler würde sagen: Ein noch tieferer Tiefpunkt...

"COP28-Präsident Al Jaber baut Geschäft mit Öl und Gas aus" - unter dieser Überschrift beschäftigt sich Telepolis mit der bevorstehenden UN-Klimakonferez (Conference of the Parties, COP28) im November 2023 in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Denn Sultan Ahmed Al Jaber soll die Konferenz leiten, der Chef der Abu Dhabi National Oil Company (Adnoc). Diese will nach einem Bericht der Financiial Times sein Geschäft mit Kohlenwasserstoffen in den kommenden Jahren deutlich auszubauen.

feuer usa nasa 200Die ARD meldet sechs Tote und mindestens 500 Millionen Euro Schäden durch die Unwetter in Slowenien. Aber "das Schlimmste scheint vorbei". Fürs Erste. Im Süden Europas wüten Waldbrände, und es brechen immer wieder neue aus. "Auf Sardinien und Zypern kämpfen die Feuerwehren gegen Dutzende Feuer. In vielen Fällen gehen die Behörden von Brandstiftung aus." Na dann.

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