Lateinamerika

terre des hommesOsnabrück (epo). - Im kürzlich entflammten Konflikt in der Region Cauca im Südosten Kolumbiens finden systematische Verletzungen des humanitären Völkerrechts statt. "Sowohl das kolumbianische Militär wie die FARC-Guerilla nehmen bei ihren Kampfhandlungen keine Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. Das ist völkerrechtswidrig", sagte Andreas Rister, Kolumbien-Experte beim Kinderhilfswerk terre des hommes.

amnesty internationalBerlin (epo). - Ein Jahr nach dem Sturz des haitianischen Präsidenten Jean-Bertrand Aristide droht das ärmste Land Amerikas in Chaos und Anarchie zu versinken. Polizei und illegale bewaffnete Gruppen töteten auf offener Straße, klagt die Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai). Menschen würden willkürlich verhaftet, Gefangene misshandelt. Weite Teile des Landes würden von ehemaligen Armeeangehörigen und Anhängern Aristides kontrolliert. Krankenhäuser und Schulen seien geschlossen. "Elend und Hunger haben endemische Ausmaße angenommen", so ai.

amnesty internationalBerlin (epo). - Die Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai) hat an Bundeskanzler Gerhard Schröder appelliert, sich beim Staatsbesuch von US-Präsident George W. Bush in Mainz für eine "menschenrechtsgemäße Behandlung der Inhaftierten in Guantánamo" einzusetzen. "Guantánamo hat Prinzip: Seit über drei Jahren missachtet die US-Regierung eklatant völkerrechtliche Grundsätze, wenn sie diese Menschen ohne Anklage, ohne anwaltliche Vertretung, ohne Besuchsmöglichkeit, unter entwürdigenden Bedingungen festhält und foltert oder misshandelt", sagte ai-Generalsekretärin Barbara Lochbihler.

urgewaldPorto Alegre (epo). - Aktivisten aus aller Welt wollen das diesjährige Weltsozialforum in Porto Alegre nutzen, um gegen die brasilianischen Pläne zum Ausbau der Atomenergie zu protestieren. Bei seinem Besuch auf dem Weltgipfel der Globalisierungskritiker am 27. Januar soll Präsident Lula mit dem wachsenden Widerstand gegen die Atomkraft konfrontiert werden.

Quito (epo). - Die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen im andinen Hochland und im amazonischen Regenwaldgürtel sowie unzureichende staatliche Dienstleistungen sind die zentralen Entwicklungsprobleme Ecuadors, speziell für die arme Bevölkerung des Landes. Die deutsche Bundesregierung hat dem südamerikanischen Land jetzt rund acht Millionen Euro pro Jahr hierfür zugesagt.

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