Lateinamerika

amerika 21Caracas. - Das Parlament Venezuelas, die Nationalversammlung (Asamblea Nacional, AN) hat einen neuen Parlamentspräsidenten gewählt. Der Abgeordnete Luis Parra von der Oppositionspartei Primero Justicia (Gerechtigkeit zuerst) wird der Abgeordnetenversammlung für ein Jahr vorsitzen. Dies hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet.

amerika 21Bogotá. - Im Rahmen der Exhumierungen auf einem Friedhof in Kolumbien, wo Gerichtsmediziner derzeit an der Identifizierung von 50 Mordopfern des Militärs arbeiten, wurde bekannt, dass insgesamt rund 200.000 nicht identifizierte Leichen landesweit begraben worden sind. Diese Information habe die Leiterin des nationalen Instituts für Gerichtsmedizin, Claudia García, bekannt gegeben, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Montag.

worldvisionFriedrichsdorf. - Die Zahl der Menschen, die vor der Situation in Venezuela flüchten, wächst noch immer stark. Mittlerweile haben mehr als vier Millionen Flüchtlinge aus Venezuela Zuflucht im Ausland gesucht. Jeden Tag verlassen über 5.000 Flüchtlinge das Land. Dies habe zu einer der schlimmsten humanitären Krisen geführt, die diese Weltregion je erlebt hat, berichtet die internationale Hilfsorganisation World Vision.

whh 150Bonn. - Knapp zehn Jahre nach dem verheerenden Erdbeben hat die Welthungerhilfe gemeinsam mit knapp 30 internationalen Hilfsorganisationen davor gewarnt, dass der Hunger in Haiti wieder auf dem Vormarsch ist. Eine neue Studie der Vereinten Nationen und der haitianischen Regierung zeigt, dass sich die Ernährungslage enorm verschlechtert hat und schon jetzt 35 Prozent der Bevölkerung dringend auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sind. Die Organisationen befürchten, dass sich die Situation im nächsten Jahr weiter zuspitzen wird und dann mehr als vier Millionen Menschen nicht mehr ausreichend zu essen haben.

ai orgBerlin. - Die Viehzucht ist der häufigste Grund für illegale Landnahmen in Reservaten und indigenen Gebieten in der brasilianischen Amazonasregion. Sie trägt so zur Entwaldung bei und sorgt dafür, dass die Rechte dort lebender indigener und anderer traditioneller Gemeinschaften verletzt werden. Das zeigt ein neuer Bericht, der jetzt von Amnesty International veröffentlicht worden ist.

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