Nahost

savethechildrenBerlin. - "Alle Menschen, die in der freien Welt leben, sollen helfen, diesen furchtbaren Krieg in meiner Heimat zu beenden." Das ist der verzweifelte Appell der 13-jährigen Noran zum tausendsten Tag seit Beginn des Bürgerkriegs im Jemen. Save the Children appellierte am Mittwoch im Namen der Kinder im Jemen an die Weltgemeinschaft, sich unverzüglich für eine Beendigung des Embargos für Hilfsgüter einzusetzen.

gfbvGöttingen. - Anlässlich des Gipfeltreffens der islamischen Staaten am Mittwoch in Istanbul hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Organisation für Islamische Kooperation (OIC) vorgeworfen, sich politisch einseitig zu äußern und auch viele an Muslimen begangene Menschenrechtsverletzungen zu ignorieren. Nachdrücklich verurteilte die GfbV, dass der mit internationalem Haftbefehl wegen Völkermordverbrechen gesuchte sudanesische Staatspräsident Omar Hassan al Bashir an der Konferenz teilnimmt. 

misereorAachen. - Die Vorschläge aus dem Kreis der deutschen Innenminister, Abschiebungen nach Syrien ab Juli 2018 vorzusehen, da die Lage in Aleppo wieder sicher sei, hat MISEREOR am Mittwoch als realitätsfern und einen klaren Verstoß gegen die Menschenrechte bewertet. "Wer eine Diskussion über Abschiebungen zu einem jetzigen Zeitpunkt führt, kennt die Lage gewiss nicht aus eigener Anschauung und verschließt die Augen vor der Bürgerkriegs-Realität in Syrien und vor der Not der Menschen, die unter schwierigsten Bedingungen den Alltag dort meistern", sagte MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon. 

misereorAachen. - Mit einer Soforthilfe von insgesamt 100.000 Euro unterstützt MISEREOR die Versorgung von Flüchtlingen im Norden des Iraks. Die irakische Armee und schiitische Milizen waren in den vergangenen Wochen in mehrere Städte auf kurdischem Siedlungsgebiet einmarschiert und hatten sich dort Gefechte mit Kämpfern der kurdischen Peschmerga geliefert. Dabei wurde unter anderem die kurdisch besetzte Stadt Kirkuk von den irakischen Soldaten nahezu vollständig zurückerobert.

misereorAachen. - Vor dem umstrittenen Unabhängigkeits-Referendum der kurdischen Autonomiegebiete am 25. September hat das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR von der deutschen Bundesregierung gefordert, ein besonderes Augenmerk auf die Überwindung der gesellschaftlichen Gräben und den Schutz von Minderheiten in der Region zu richten. 

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