Entwicklungszusammenarbeit

OxfamBerlin/Edinburgh (epo). - Die internationale Hilfsorganisation Oxfam hat Behauptungen widersprochen, die Entwicklungsländer wären mit der Aufgabe überfordert, mehr Entwicklungshilfe aufzunehmen und für sinnvolle Projekte zur Bekämpfung der Armut einzusetzen. "Zu behaupten, die armen Länder könnten das Geld gar nicht aufnehmen, ist nur eine bequeme Ausrede für die G8-Regierungen", erklärte Oxfam-Mitarbeiter Max Lawson.

BMZBerlin (epo). - Deutschland und die Dominikanische Republik haben sich darauf verständigt, ihre entwicklungspolitische Zusammenarbeit auf die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen im zentralen Bergland und in der Grenzregion zu Haiti zu konzentrieren. Die Bundesregierung stellt hierfür in den kommenden drei Jahren 9,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Senior Experte Banerssoi in TansaniaBonn. - Zu alt für den Arbeitsmarkt und zu jung für das Abstellgleis? Der Senior Experten Service (SES) bietet älteren Menschen eine Perspektive, ihre Kenntnisse aktiv weiter zu vermitteln. Der SES fördert im In- und Ausland die Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften. Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) unterzeichnete jetzt ein Kooperationsabkommen mit dem SES.

Uschi EidBerlin (epo). - Im Vorfeld des G8-Gipfels im schottischen Gleneagles vom 6. bis 8. Juli hat die Afrikabeauftragte des Bundeskanzlers, BMZ-Staatssekretärin Uschi Eid, einen nationalen Bericht zur Umsetzung eines Aktionsplans vorgestellt. Die Reformpartnerschaft der G8-Staaten mit Afrika ist ein Schwerpunktthema des diesjährigen G8-Gipfels. "Die deutsche Politik orientiert sich bei der Vielfalt der Arbeitsbereiche an der Reforminitiative Neue Partnerschaft für Afrikas Entwicklung", sagte Eid in Berlin.

Kofi AnnanNew York (epo). - Zum Abschluss einer zweitägigen Anhörung von Vertretern nichtstaatlicher Organisationen und der Wirtschaft in der UN-Generalversammlung hat UN-Generalsekretär Kofi Annan die "Schlüssellrolle der Zivilgesellschaft" für das Erreichen der Millenniumsziele der Vereinten Nationen hervorgehoben. "Sie sind wichtige Partner und ohne Sie wären wir bei einigen Themen auf der Agenda heute nicht da, wo wir sind", sagte Annan. Er ermunterte die zivilgesellschaftlichen Gruppen, die Regierungen und die UNO weiterhin an ihre Verantwortung zur Erfüllung ihrer Pflichten zu erinnern.

Wieczorek-ZeulBerlin (epo). - Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat an die Parteien in Sri Lanka appelliert, für eine faire Verteilung der internationalen Nothilfe für die Opfer der Flutkatastrophe zu sorgen. "In Sri Lanka zeichnet sich ab, dass die Präsidentin und die jetzige Regierung bereit ist, die Tamilen in die Entscheidung darüber, wie die internationale Mittel für die Fluthilfe verteilt werden, einzubeziehen", sagte Wieczorek-Zeul. "Das ist ein positives Zeichen - denn nur wenn die Flutmittel gerecht verteilt werden, können Konflikte verhindert werden."

Tsunami-Opfer in Sri Lanka. Foto: DWHHBonn (epo). - Die Deutsche Welthungerhilfe (DWHH) zeigt sich zuversichtlich für die Wiederaufbauphase in den vor einem halben Jahr durch einen Tsunami zerstörten Regionen in Südostasien. Während die Projekte zur Sicherung des Lebensunterhalts der betoffenen Bevölkerung vor vor allem in der Fischerei auf Hochtouren liefen, gingen auch die Planungen für den Wiederaufbau von zerstörten Häusern voran.

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