Weltwirtschaft

attac 150Berlin. - Im Vorfeld der geplanten Abstimmung im Deutschen Bundestag über die Ratifizierung des umfassenden Handels- und Investitionsschutzabkommens zwischen der EU und Kanada (CETA) gibt es breiten zivilgesellschaftlichen Protest. Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände, Umwelt- und weitere gesellschaftliche Organisationen fordern die Abgeordneten auf, gegen die Ratifizierung von CETA zu stimmen. Mit dem Abkommen würden Sonderrechte für ausländische Investoren geschaffen und Profite von Konzernen über Menschen, Klima und Umwelt gestellt, so der Kern der Kritik.

urgewald neuBerlin. - Anlässlich der Weltbank-Herbsttagung in Washington D.C. (10.-16. Oktober) hat die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald gemeinsam mit Partnerorganisationen erneut einen kompletten Ausstieg der Weltbank aus der Finanzierung von fossilen Energien gefordert. Im Rahmen eines von urgewald initiierten NGO-Bündnisses sollen insbesondere am kommenden Freitag (14. Oktober) Proteste und Aktionen vor Ort in Washington und auch weltweit erfolgen.

erlassjahr 100Düsseldorf. - Am kommenden Freitag beschäftigt sich ein New Yorker Gericht mit der Klage der Hamilton Reserve Bank Ltd. gegen die von Sri Lanka im April 2022 angekündigte Zahlungseinstellung. Das deutsche Entschuldungsbündnis erlassjahr.de befürchtet schwerwiegende Folgen für die Schuldenkrise des Landes, sollte die Klage Erfolg haben.

attac 150Frankfurt/M. - Vor knapp 10 Jahren, am 9. Oktober 2012, einigten sich elf EU-Länder inklusive Österreich beim EU-Finanzministerrat in Luxemburg auf die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Dem war eine jahrelange Kampagne von Attac, Oxfam, WEED, DGB und vielen anderen zivilen und kirchlichen Organisationen, darunter auch Banken, in vielen europäischen Ländern vorausgegangen. Die Umsetzung sollte Anfang 2014 erfolgen. Doch obwohl der Beschluss nach wie vor gültig ist, gibt es die Steuer bis heute nicht.

misereorBerlin. - Autokonzerne haben die Verhandlungen über das noch nicht unterschriebene Handelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten erheblich beeinflusst – und würden davon in besonderem Maße profitieren. Das zeigt die am Donnerstag veröffentlichte Studie "Mobilitätswende ausgebremst. Das EU-Mercosur-Abkommen und die Autoindustrie".

Back to Top

Wir nutzen ausschließlich technisch notwendige Cookies auf unserer Website.