Weltpolitik

GfbVGöttingen/Berlin (epo.de). - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat zur Halbzeit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft eine kritische Bilanz der Afrikapolitik der EU gezogen. "Deutschland hat die Chance bislang nicht genutzt, der EU außenpolitisch die Stimme zu geben, die ihrem Einfluss in Afrika entspricht", sagte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. "Die EU- Afrikapolitik ist ein Desaster und bleibt weit hinter den Erwartungen zurück, die Bundeskanzlerin Angela Merkel vor Übernahme der Ratspräsidentschaft geweckt hat."
Wieczorek-ZeulBerlin (epo.de). - Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat dafür plädiert, dass die internationale Gemeinschaft mit Mitgliedern der neuen palästinensischen Regierung in einen Dialog eintritt. "Dialog ist die Voraussetzung dafür, dass der weitere wirtschaftliche Zerfall und die Erosion staatlicher Strukturen aufgehalten werden kann", sagte Wieczorek-Zeul am Freitag nach einem Treffen mit einer hochrangigen Delegation aus den Palästinensischen Gebieten in Berlin.
BMZBerlin (epo.de). - Schwellenländern wie Brasilien, China, Indien, Mexiko und Südafrika kommt aufgrund ihrer wachsenden politischen und wirtschaftlichen Bedeutung immer mehr Gewicht im Rahmen der "global governance" zu. Darauf haben hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft in den G8-Ländern sowie aus führenden Entwicklungs- und Schwellenländern am Dienstag zum Abschluss eines Wissenschaftsdialoges in Berlin hingewiesen.
DWHHBonn/Kabul (epo.de). - Ein deutscher Mitarbeiter der Deutschen Welthungerhilfe ist am Donnerstag im Norden Afghanistans überfallen und erschossen worden. Er war gemeinsam mit lokalen Mitarbeitern in zwei Fahrzeugen in der Region Sar-i-Pul unterwegs. Die beiden Fahrzeuge wurden auf der Straße von zwei bewaffneten Männern angehalten.
GfbVGöttingen (epo.de). - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin wegen seiner Warnungen vor einem neuen Rüstungswettlauf Heuchelei vorgeworfen. Kein Staat exportierte mehr Waffen in die Dritte Welt als Russland, erklärte die GfbV. Russland habe im Jahr 2005 Waffen im Wert von sieben Milliarden US-Dollar an Entwicklungsländer geliefert, 2004 für 5,4 Milliarden US-Dollar.
WSFNairobi/Hamburg (epo.de). - Beim Weltsozialforum in Nairobi vom 20.-25. Januar 2007 wurde auf einem hohen Niveau über zahlreiche globale Probleme sowie Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Es sind vor allem in Afrika neue Netzwerke und Verbindungen entstanden, die die Zivilgesellschaft stärken. Afrikanische Stimmen und Themen, die für die Menschen in Afrika wichtig sind, hatten viel Raum bei diesem Forum. Es gelang, die Beziehungen zwischen einzelnen globalen Themen und Problemen herauszuarbeiten, zum Beispiel zwischen Klimawandel und Ernährungsproblemen. Ein Rückblick von Frank Kürschner-Pelkmann.
EEDNairobi (epo.de). - Beim Weltsozialforum wird unüberhörbar Kritik an der Politik der eigenen Regierungen geübt, aber auch an den unverhohlenen Interessen der Wirtschaftsmächte an einer schnellen Öffnung der Märkte des afrikanischen Kontinents. "Wir Deutsche sollten im Jahr der EU-Ratspräsidentschaft und der deutschen G8-Präsidentschaft noch viel genauer hören, was Afrikaner uns zu sagen haben", forderte Claudia Warning, Vorsitzende des deutschen Dachverbands der entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen (VENRO) und Vorstandsmitglied des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) bei einer Podiumsdiskussion in Nairobi.
Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok