Gesundheit

hoffnungszeichenKonstanz. - Malaria steht am 25. April, dem Weltmalariatag, im Schatten von Corona. Die zwei Krankheiten zusammen bedrohen Millionen Menschen in Afrika. Derzeit wird geprüft, ob ein alt bekanntes Malariamedikament auch gegen COVID-19-Erkrankungen wirken kann. "Malaria kostet jedes Jahr rund 400.000 Menschenleben, vor allem in Afrika", erklärte Reimund Reubelt, Erster Vorstand von Hoffnungszeichen |Sign of Hope e.V. anlässlich des Weltmalariatages.

vemWuppertal. - Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) hat einen Hilfsfonds in Höhe von einer Million Euro zur Verfügung gestellt, um ihre Mitglieder in Afrika, Asien und Deutschland in ihrem Kampf gegen das Coronavirus zu unterstützen. Die Hilfsgelder sollen für die Unterstützung der ärmsten Bevölkerung mit Nahrungsmitteln, für Aufklärungskampagnen, die Durchführung diagnostischer Tests und den Kauf medizinischer Hygieneartikel verwendet werden.

greenpeaceHamburg. - Die Rüstungsindustrie in Deutschland sollte nach Ansicht von Greenpeace im Kampf gegen das Corona-Virus ihre Produktion umstellen. Dies fordert die Geschäftsführung von Greenpeace Deutschland in einem offenen Brief an die führenden deutschen Rüstungsunternehmen. Statt Rüstungsgüter herzustellen, solle das Fachwissen dazu dienen, dringend benötigtes medizinisches Material wie Beatmungsgeräte und medizinische Schutzkleidung herzustellen.

cbmBensheim. - Zum Weltgesundheitstag am 7. April macht die Christoffel-Blindenmission (CBM) darauf aufmerksam, wie wichtig gutes Pflegepersonal ist. Das zeigt die jetzige Corona-Krise besonders. Auch in Deutschland besteht ein Mangel an medizinischem Personal - aber wirklich dramatisch ist die Lage in Entwicklungsländern. Die CBM unterstützt daher Projektpartner vor Ort bei der Ausbildung von medizinischem Fachpersonal.

careBerlin. - Laut einer Analyse der Hilfsorganisation CARE ist das Risiko für dramatische Folgen von COVID-19 weltweit sehr ungleich verteilt. Daten aus dem INFORM Global Risk Index zeigen eine hohe Gefahr für 15 Staaten an, die meisten von ihnen liegen im Nahen Osten und in Afrika. Die Gesundheitsvorsorge in diesen Ländern müsse dringend verstärkt werden, fordert CARE.

oxfamBerlin. - Die Corona-Pandemie bedroht das Leben von Millionen Menschen überall auf der Welt, vor allem aber in armen Ländern. Oxfam fordert zur Stärkung der dortigen öffentlichen Gesundheitsversorgung Schuldenerlasse und Hilfsgelder im Wert von rund 160 Milliarden US-Dollar. Das ist das Doppelte dessen, was die 85 ärmsten Länder derzeit für Gesundheit ausgeben. In einem am Montag veröffentlichten Fünf-Punkte-Plan skizziert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation, was jetzt zu tun ist, um die weitere Ausbreitung des Virus zu unterbinden und sicherzustellen, dass Erkrankte angemessen behandelt werden können.

worldvisionFriedrichsdorf. - Angesichts deutlich steigender Zahlen von mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Afrika und Teilen Südamerikas hat die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision gefordert, umgehend die schwachen Gesundheitssysteme in diesen Ländern zu stärken. Dazu gehöre auch, einen freien Zugang zu Medikamenten sicherzustellen.

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