Gesundheit

unicef_neu_150Köln (epo.de). - Die Cholera breitet sich trotz massiver Anstrengungen von Hilfsorganisationen und Behörden in Haiti weiter aus. Für Hunderttausende Kinder in den Notlagern und Armenvierteln der Hauptstadt Port-au-Prince werde die Gefahr einer Ansteckung immer größer, warnte das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) am Mittwoch in Köln. Die Behörden Haitis hätten erstmals eine wachsende Zahl von Cholerafällen in der Hauptstadt bestätigt.
cbmBensheim (epo.de). - Als die Christoffel-Blindenmission (CBM) 1966 in Afghanistan die erste Operation am Grauen Star (Katarakt) unterstützte, ahnte niemand, welche Erfolgsgeschichte mit dieser einfachen Operation in der Geschichte der Organisation geschrieben würde. Doch nachdem im vergangenen Jahr allein 675.000 Graue-Star-Operationen in CBM-geförderten Projekten durchgeführt wurden, wird schon in den nächsten Tagen die Zehn-Millionen-Marke überschritten.
cbmBensheim (epo.de). - Frühes Handeln und einfache Maßnahmen können viele Menschen in Entwicklungsländern vor der Erblindung bewahren. Darauf hat die Christoffel-Blindenmission (CBM) zum "Welttag des Sehens" am 14. Oktober aufmerksam gemacht. Trachom, Flussblindheit und Vitamin-A-Mangel gehören zu den weltweit häufigsten Augenkrankheiten und führen unbehandelt zur Erblindung. Doch schon regelmäßiges Augenwaschen mit sauberem Wasser oder die Einnahme kostengünstiger Medikamente können vielfach Blindheit verhindern oder sogar heilen.
aertze_o_gBerlin (epo.de). - Ärzte ohne Grenzen hat am Donnerstag die weltweite Kampagne "Europa! - Hände weg von unseren Medikamenten!" gestartet. Sie richtet sich gegen verschiedene Versuche der Europäischen Union (EU), den Zugang zu lebensrettenden generischen Medikamenten für Menschen aus ärmeren Ländern einzuschränken. Die Kampagne beginnt anlässlich der Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen, das die Europäische Kommission mit Indien abschließen will.
globaler_fondsNew York (epo.de). - Die deutsche Bundesregierung hat bei der Wiederauffüllungs-Konferenz für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM) in New York bis zu 600 Millionen Euro für die nächsten drei Jahre zugesagt. Wie das Entwicklungsministerium am Dienstag in Berlin mitteilte, steht die Zusage von 200 Millionen Euro pro Jahr aber unter dem generellen Vorbehalt, dass der Finanzminister und die Haushälter des Bundestages die Summen erst noch in den Bundeshaushalt für 2012 und 2013 einstellen müssen.
global_fundBerlin (epo.de). - In ihrer Rede vor der UN-Generalversammlung sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel dem Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GF) Unterstützung "auf weiterhin hohem Niveau" zu. Kurz vor der Geberkonferenz zum Globalen Fonds, die am Montag in New York beginnt, hat sich Entwicklungsminister Dirk Niebel mit einem Brief an Finanzminister Wolfgang Schäuble gewandt, in dem er um zusätzliche 400 Millionen Euro bittet.
who_aidsbericht10_150Genf (epo.de). - In Entwicklungsländern sind im vergangenen Jahr ermutigende Fortschritte gemacht worden, HIV-Infizierten und Aids-Kranken einen besseren Zugang zu medizinischer Behandlung bereitzustellen. Das geht aus dem Bericht "Towards Universal Access" hervor, den die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das UN-Kinderhilfswerk UNICEF und das UN-Programm zu HIV/AIDS (UNAIDS) am Dienstag in Genf veröffentlichten.
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