Bildung

elearning africaBerlin (epo.de). - Bildung, da sind sich die meisten Experten einig, ist der Schlüssel zu einer eigenständigen Entwicklung. Eine wachsende Gemeinde von afrikanischen Nutzern und Anbietern elektronisch gestützten Lernens (“eLearning”) will breiteren Schichten den Zugang zu Bildung ermöglichen. Rund 1.500 Experten und Interessenten aus mehr als 80 Ländern treffen sich vom 27. bis 29. Mai in der senegalesischen Hauptstadt Dakar zur eLearning Africa Konferenz 2009. Die vierte Networking-Veranstaltung dieser Art auf dem Kontinent diskutiert neben pädagogisch-methodischen Fragen auch den Einsatz innovativer Lerninstrumente ("Web 2.0") und mobile Lösungen. Afrika ist der Kontinent mit dem am schnellsten wachsenden Mobiltelefonmarkt.
Grundbildung in Pakistan. Foto: GTZBonn (epo.de). - 120 zivilgesellschaftliche Organisationen aus aller Welt haben zum Auftakt der UNESCO-Weltkonferenz vom 31. März bis 2. April in Bonn eine Erklärung zur “Bildung für nachhaltige Entwicklung” verabschiedet. Die NGOs fordern die staatlichen Vertreter der UN-Konferenz auf, globales Lernen nicht nur im  Bildungssystem, sondern in allen Lebensbereichen fest zu verankern. Darüber hinaus verlangen sie die Einrichtung eines globalen Bildungsfonds, der Instrumente der nachhaltigen Bildung, etwa Freiwilligenprogramme, in allen Weltregionen fördern soll.
Elena PardoOsnabrück/Bonn (epo.de). - Die stärkere Einbeziehung von Kindern in die Ausgestaltung von Lerninhalten und Lernmethoden ist aus der Sicht von terre des hommes eine Grundvoraussetzung für den Erfolg in der Bildung von Kindern und Jugendlichen. “Wenn Schule die Alltagserfahrungen und das Wissen der Kinder aufgreift, verbessert sich der schulische Erfolg sozial benachteiligter Kinder”, erklärte Albert Recknagel, Bildungsreferent der Kinderhilfsorganisation, anlässlich der UN-Weltkonferenz in Bonn zur Halbzeit der Dekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung”.

Berlin (epo.de). - Ein Jahr lang "lernen, helfen und Verantwortung übernehmen" ist die Devise. Und die ersten Heimkehrer des weltwärts-Programms schilderten ihre Erlebnisse als Volunteers Mitte Dezember 2008 anlässlich der Pressekonferenz im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) noch überwiegend rosig. Auch Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und der damals zuständige BMZ-Referatsleiter Hans-Peter Bauer schwärmten von den Möglichkeiten für junge Menschen, durch das mit 70 Millionen Euro gut ausgestattete Freiwilligen-Projekt interkulturelle Kompetenz zu erwerben (epo.de berichtete). Jetzt kamen bei einer Podiumsdiskussion im Berliner Haus der Demokratie und Menschenrechte auch  Partnerorganisationen aus Gastgeberländern zu Wort. Und in deren Augen gibt es beim Freiwilligenprojekt des BMZ noch einiges zu verbessern.

Kind in Sierra Leone

Bonn (epo.de). - Im Rahmen der Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005-2014) haben sich die UN-Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung in allen Bereichen ihrer Bildungssysteme zu verankern. Die Menschen sollen so lernen, besser mit globalen Problemen umzugehen. Die UNESCO zieht vom 31. März bis 2. April 2009 in Bonn auf ihrer Weltkonferenz eine Zwischenbilanz des Erreichten. Zur Vorbereitung der Weltkonferenz diskutieren wenige Tage davor, vom 27. bis 29. März, rund 150 Vertreter der Zivilgesellschaft aus mehr als 30 Ländern über die Fortschritte und Herausforderungen im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Arnold von Rümker. Foto: JUHBerlin (epo.de). - Was motiviert Menschen, sich in Entwicklungsländern für Andere einzusetzen? Hilft Entwicklungszusammenarbeit wirklich im Kampf gegen Hunger, Armut und Krankheit oder ist sie reine Geldverschwendung? Wie sehen Projekte vor Ort eigentlich aus? Und wie hat sich das Verständnis von Entwicklungszusammenarbeit im Laufe der Jahre verändert? Auf diese und andere Fragen versucht das "Global-Learning" Projekt "Zeitzeugen der Entwicklungszusammenarbeit" des Entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationszentrum Berlin (EPIZ) Schülern eine Antwort zu geben. epo.de-Mitarbeiterin Anne Klinnert hat an einer Unterrichtsstunde mit einem "Zeitzeugen" teilgenommen.
unescoOslo. - Anlässlich der internationalen Bildungskonferenz der UNESCO in Oslo hat die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul die seit der Gründung der Initiative "Bildung für Alle" erzielten Fortschritte hervorgehoben. Die durchschnittliche Einschulungsrate in Entwicklungsländern sei gestiegen, sagte die Ministerin. "40 Millionen Kinder mehr gehen heute zur Schule, davon über 50% Mädchen. Aber: Noch immer haben 75 Millionen Kinder im Grundschulalter keinen Zugang zu Schulbildung."
Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.