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binnenvertriebene_sudan_icrc_150Genf (epo.de). – Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat zu mehr Unterstützung für Binnenvertriebene aufgerufen. In einem am Donnerstag in Genf veröffentlichten Sonderbericht weist das IKRK darauf hin, die Mehrheit der durch einen bewaffneten Konflikt innerhalb ihres eigenen Landes vertrieben Menschen suchten nicht in Lagern Zuflucht, sondern fänden Aufnahme in Gemeinschaften oder Familien. Das Rote Kreuz schätzt die Zahl der Binnenvertriebenen auf rund 26 Millionen.
tdh_studie_kindersoldatenBerlin (epo.de). - Frühere Kindersoldaten sind im deutschen Asylverfahren benachteiligt. Das deutsche Asylrecht gehe nur unzureichend auf die besonderen Erfordernisse dieser Flüchtlingsgruppe ein. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Zwischen Angst und Hoffnung – Kindersoldaten als Flüchtlinge in Deutschland", die jetzt vom Kinderhilfswerk terre des hommes und dem Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge (B-UMF) vorgestellt wurde.
Vertriebene im Kongo. Foto: UNHCRKampala/Genf (epo.de). - Mit der Lage von Binnenvertriebenen und Flüchtlingen befasst sich ein zweitägiges Gipfeltreffen der Afrikanischen Union (AU), das am Donnerstag in der ugandischen Hauptstadt Kampala beginnt. Die AU hatte im Vorfeld angekündigt, sie wolle die erste internationale Konvention zum Schutz und zur Unterstützung von Binnenvertriebenen schaffen. In Afrika leben fast die Hälfte der rund 26 Millionen Binnenflüchtlinge weltweit.
fluechtling_malta_msf_150Berlin (epo.de). - Mit einer Aktion an der Spree hat Ärzte ohne Grenzen am Dienstag in Berlin von der neuen Bundesregierung eine menschenwürdige Behandlung von Migranten und Flüchtlingen eingefordert. Mitglieder der Organisation schwammen durch die Spree und brachten die Botschaft mit einer Flaschenpost zu den Politikern. Die Menschen setzten immer wieder ihr Leben aufs Spiel, um auf der Suche nach Zuflucht, Schutz und besseren Lebensbedingungen nach Europa zu gelangen, erklärte die Hilfsorganisation.
Auf dem Weg nach Italien aufgegriffene Migranten. Foto: UNHCRAgrigent/Berlin (epo.de). - Der ehemalige Cap-Anamur-Chef Elias Bierdel ist von einem Gericht im italienischen Agrigent vom Vorwurf der Beihilfe zur illegalen Einwanderung freigesprochen worden. Bierdel, Cap-Anamur-Kapitän Stefan Schmidt und der Erste Offizier Vladimir Daschkewitsch hatten 37 afrikanische Flüchtlinge im Mittelmeer aus Seenot gerettet und nach Italien gebracht. Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) berichtete am Mittwoch, nach seinen Recherchen würden Bootsflüchtlinge nach wie vor auf hoher See zurückgewiesen.
HDR 2009Berlin (epo.de). - In jedem Jahr überwinden mehr als fünf Millionen Menschen aus Entwicklungsländern internationale Grenzen, weil sie sich in einem entwickelten Land bessere Lebenschancen erhoffen. Die Zahl der Migranten, die in ein anderes Entwicklungsland oder innerhalb ihres eigenen Landes umziehen, ist jedoch wesentlich höher, heißt es im Bericht über die menschliche Entwicklung 2009 mit dem Titel "Barrieren überwinden: Migration und menschliche Entwicklung". Der am Montag veröffentlichte Bericht plädiert für einen offenen Umgang mit dem Thema Migration und für den Abbau von Vorurteilen. "Anders als gemeinhin angenommen, heben Migranten die Wirtschaftsleistung üblicherweise an und geben mehr, als sie nehmen", stellt der Report fest.
unhcrBerlin (epo.de). - Das Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) hat die deutsche Bundesregierung dazu aufgerufen, ein jährliches Aufnahmekontingent für die Neuansiedlung von Flüchtlingen aus Erstzufluchtsländern einzuführen. Anlässlich des Weltflüchtlingstages legte das UNHCR am Freitag ein Eckpunktepapier vor. Darin werden neben dem "Resettlement" sieben Themenfelder im Flüchtlingsschutz genannt, in denen dringender Handlungsbedarf von seiten der neuen Bundesregierung gesehen wird.
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