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Berlin: Vom Acker zum Teller -Wie Bauern im Südsudan dem Hunger den Kampf ansagen
Monday, 2. November 2015, 19:00 - 20:30
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Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und das Inforadio (rbb) laden Sie ein zu einer Podiumsdiskussion der Veranstaltungsreihe

Aus der Praxis der GIZ:
Vom Acker zum Teller:
Wie Bauern im Südsudan dem Hunger den Kampf ansagen

Mit:
Gabriele Heuser, rbb Inforadio
Dr. Alexander Solyga, GIZ-Projektleiter, Südsudan


Der Südsudan ist der jüngste Staat der Welt. Nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg im Juli 2011 wurde er vom Sudan unabhängig. Doch die Erwartungen und Hoffnungen der Bevölkerung für den friedlichen Aufbau eines eigenen Staates haben sich nicht erfüllt. Nur zwei Jahre nach Erlangung der Unabhängigkeit brach im Dezember 2013 ein Bürgerkrieg aus, indem nun Südsudanesen gegen Südsudanesen kämpften. Erste Erfolge beim Aufbau des Staates wurden so innerhalb weniger Wochen zunichte gemacht und es kam zu tausenden Toten. Als Folge der Gewalt wurden mehr als 2 Mio. Menschen aus ihren Heimatregionen vertrieben, davon sind 1.6 Mio. als Binnenflüchtlinge unterwegs. Erst im Juli 2015 wurde zwischen Staatspräsidenten Salva Kiir und seinem Widersacher Riek Machar ein Friedensabkommen unterzeichnet, das jedoch brüchig ist.

Die Folgen des Konflikts sind dramatisch: Obwohl der Südsudan fruchtbare Böden besitzt und über 80 Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig sind, ist über die Hälfte der Einwohner des Landes vom Hunger bedroht und auf dauerhafte Unterstützung angewiesen. Nur mit umfangreichen Hilfsprogrammen der internationalen Gemeinschaft konnte bisher eine Hungerkrise vermieden werden.

Die GIZ unterstützt im Südsudan den Aufbau einer nachhaltigen Landwirtschaft und landwirtschaftlicher Märkte. Finanziert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Europäischen Union und dem britischen Department for International Development (DFID) werden Binnenvertriebene, Rückkehrer/innen sowie Aufnahmegemeinden unterstützt, sich aus eigener Kraft ernähren zu können. Zusätzlich zu humanitärer Hilfe wird im Kontext von Krieg und Gewalt aber auch versucht, die Grundlagen für eine friedliche und eigenbestimmte Entwicklung zu fördern.

Im Gespräch mit Gabriele Heuser berichtet Dr. Alexander Solyga, der seit 6 Jahren als Fachkoordinator der GIZ für Landwirtschaft im Südsudan tätig ist, von den Hoffnungen und Potentialen der Bauern im jüngsten Staat der Erde und wie es gelingen kann, Menschen eine Perspektive in ihrem angestammten Lebensumfeld zu bieten.
Das Gespräch wird aufgezeichnet und in Ausschnitten im Rahmen der Sendereihe -Weltsichten- am Sonntag, den 08.11.2015, jeweils um 08:24 Uhr, 13:24 und 21:24 Uhr im Programm von Inforadio (rbb) ausgestrahlt. Darüber hinaus sind diese und vergangene Sendungen abrufbar unter: www.inforadio.de

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und bitten um eine Rückmeldung per Email bis zum 28.10.2015 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Location GIZ-Haus Berlin | Reichpietschufer 20 | 10785 Berlin
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