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Industrielle Großprojekte im brasilianischen Amazonasgebiet
Thursday, 26. November 2015, 19:30
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Vorträge und Berichte von Marquinho Mota, Ademir Kaba und Ana Claudia Mumbuca über ihre Erfahrungen im Kampf um Anerkennung und in Verteidigung ihres Landes gegen industrielle Großprojekte. VeranstalterInnen: EPN Hessen-Mitglied Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. (ASW), Regionalgruppe Rhein-Main in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung
Mit der Veranstaltung sollen die globale Dimension der Thematik verdeutlicht, Beispiele der Projektarbeit der ASW aufgezeigt sowie aktiver Austausch und Vernetzung ermöglicht werden. Dabei wird deutlich gemacht: Auch Politik und Wirtschaft aus Deutschland tragen Verantwortung für Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen durch industrielle Großprojekte im Amazonasgebiet. Marquinho Mota arbeitet für das Netzwerk FAOR, das sich mit ASW-Unterstützung für die Interessen und Rechte der AnwohnerInnen im östlichen Amazonasgebiet einsetzt. Ademir Kaba ist Kazike der indigenen Munduruku, die für die Anerkennung ihres Gebietes kämpfen und sich gegen die Zerstörung ihres Lebensraums durch einen geplanten Staudammkomplex wehren. Zu den traditionellen Bevölkerungsgruppen Brasiliens gehören auch Quilombolas, Nachkommen ehemals versklavter Menschen aus Afrika. Eine von ihnen ist Ana Claudia Mumbuca. Sie setzt sich für das traditionelle kollektive Landrecht ihrer Gemeinde ein. Auch Politik und Wirtschaft aus Deutschland tragen Verantwortung für Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen durch industrielle Großprojekte im Amazonasgebiet.

Location  Kulturzentrum Bessunger Knabenschule Ludwigshöhstraße 42 64285 Darmstadt
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