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Entwicklungsmotor oder Kolbenfresser? Europas neuer Freihandel und Afrikas Agrarmärkte
Thursday, 12. May 2016, 09:00 - 12:30
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Freihandelsabkommen nehmen in der öffentlichen Debatte derzeit nicht nur in Deutschland eine prominente Rolle ein. Die Angst vor niedrigen Qualitätsstandards und negativen Auswirkungen für Mensch und Umwelt ist brandaktuell. Der Fokus liegt dabei oftmals auf dem transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP. Weniger diskutiert, aber nicht minder bedeutsam sind die Freihandelsabkommen zwischen der EU und vielen Ländern des globalen Südens, die Economic Partnership Agreements (EPAs).

Befürworter/innen sehen in diesen Abkommen ein Mittel zur wirtschaftlichen Entwicklung und zur Stärkung der gegenseitigen Partnerschaft. Gegner/innen führen an, dass solche Freihandelsabkommen selbstbestimmte Entwicklung afrikanischer Staaten lähmen und die Existenz vieler Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Afrika gefährden.

Vor diesem Hintergrund soll die Veranstaltung Raum dafür bieten, die EPAs aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und kritisch zu diskutieren: Wie fair liefen die Verhandlungsprozesse ab? Welche Auswirkungen haben die EPAs für kleinbäuerliche Strukturen und Ernährungssicherheit in afrikanischen Staaten? Wie wirken sich gemeinsame Standards bei Lebensmitteln auf afrikanische Agrarproduzierende aus? Und welche Konsequenzen ergeben sich für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit?

Mit:

  • Dr. Boniface Mabanza, Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika/KASA im WeltHaus Heidelberg
  • Anja Gomm, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit/GIZ GmbH, Berlin
  • Pierrot Raschdorff, Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft e.V., Berlin
  • NN
Location HEINRICH-BÖLL-STIFTUNG - BUNDESSTIFTUNG BERLIN Schumannstr. 8 10117 Berlin
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