Das Horn von Afrika gehört zu den Regionen, die am anfälligsten für die Auswirkungen des Klimawandels sind, da die Häufigkeit und Intensität extremer Wetterereignisse zunimmt. Die Region erholt sich gerade von der schwersten Dürre seit vierzig Jahren, nachdem zahlreiche erfolglose Regenzeiten Millionen von Menschen in große Not gebracht und erhebliche Schäden an Ernten und Viehbestand verursacht haben, berichtet allAfrica.

Foto: "Apocalypse Soon" by Thomas Dix. Copyright © by epo.de/Thomas Dix Fotodesign | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
{Beitrag wird laufend aktualisiert}. - "Emissions Gap Report - Uno prognostiziert auch bei Einhaltung der Pariser Klimaziele gefährliche Erderwärmung". So lautet die Schlagzeile des SPIEGEL. Wenig später ist die Nachricht auf der Website nach unten gerückt, unter ferner liefen. Das ist - gelinde gesagt - verrückt und zeugt von völliger Unwissenheit und Ignoranz. Der UNO-Bericht ist niederschmetternd, für die Menschheit und für die UNO selbst. Knapp 3 Grad Temperaturzunahme bis zum Ende des Jahrhunderts -- das könnte das Ende von Milliarden Menschen bedeuten. Der "Emissions Gap Report" bedeutet auch das Eingeständnis, dass die Menschen jahrzehntelang belogen worden sind -- und Politiker und Wissenschaftler weltweit gehören zu den Lügnern, meint epo.de-Herausgeber Klaus Boldt, der als Reporter für eine Nachrichtenagentur beim ersten Weltklimagipfel 1992 in Rio de Janeiro dabei war und seither an diesem Thema arbeitet.
UN-Schätzungen zufolge wurden seit Beginn des Krieges im Sudan am 15. April 9.000 Zivilisten getötet, 7 Mio. Menschen aus ihren Häusern vertrieben und 25 Mio. Menschen sind nun auf humanitäre Hilfe angewiesen. Neben dem Ukraine-Krieg, der aus den Medien vom Gaza-Krieg verdrängt wurde, wird nur noch selten über den Sudan Krieg berichtet. Eine weitere humanitäre Katastrophe zeichnet sich vor unseren Augen ab und die Welt schaut zu, schreibt United States Institute of Peace (USIP).
Berlin (MCC). - William Lamb vom Berliner Klimaforschungsinstitut MCC leitete im "UNEP Emissions Gap Report" das Kapitel zu den globalen Emissionen. In einer deutschsprachigen Medienmitteilung teilt er seine Sicht der "Klimakrise" mit, die man mittlerweile getrost "Klimakatastrophe" nennen darf. Denn ein trauriger Rekord jagt den nächsten, und die Menschheit steuert unweigerlich auf Katastrophen ungeahnten Ausmaßes zu. Wir dokumentieren seinen Beitrag im Wortlaut auf epo.de. (Die Redaktion)

Berlin. - 2022 bezog Deutschland fast ein Fünftel seiner Steinkohle aus Kolumbien. Ein Großteil der Kohleimporte stammt aus Cerrejón – dem größten Tagebau Lateinamerikas, betrieben vom Schweizer Bergbaukonzern Glencore. Der neue Bericht "Does Cerrejón always win?" zeigt laut den NGOs CINEP und Censat Agua Viva, Fair Finance International und Oxfam auch auf, dass Glencores Steinkohlemine in Nordkolumbien Mensch und Umwelt massiven Schaden zufügt. Deutsche Energieunternehmen zählten zu den wichtigsten Kunden Glencores und deutsche Banken und Versicherungen finanzierten dessen toxische Geschäfte, heißt es in dem Bericht.
Aachen/Berlin. - Anlässlich der am Montag (20.11.) beginnenden außerordentlichen Wirtschaftskonferenz im Rahmen des G20 Compact with Africa in Berlin fordert Misereor eine Kehrtwende im Wirtschaftsengagement auf dem afrikanischen Kontinent. Die Konferenz, zu der zahlreiche afrikanische Staats- und Regierungschefs geladen sind, geht einher mit einem Gipfeltreffen deutscher Privatunternehmen und Investoren, bei dem neue Investitionsmöglichkeiten und Exportchancen austariert werden.