Aachen. - Das katholische Hilfswerk MISEREOR hat die Politik ermahnt, die sich ausweitenden Ernährungskrisen stärker als bisher auf die politische Agenda zu setzen. "Wir beobachten mit tiefer Besorgnis, dass immer mehr Menschen weltweit Hunger leiden", erklärte Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer von MISEREOR. "Jeder Zehnte Mensch auf der Erde hat nicht genug zu essen, obwohl ausreichend Nahrungsmittel hergestellt werden und vorhanden sind. Das ist nicht hinnehmbar."
Berlin. - Unter dem Motto "Koalitionspartner*innen gesucht!" haben 13 Entwicklungsorganisationen die Parteien dazu aufgerufen, sich in den anstehenden Koalitionsgesprächen für mehr globale Gerechtigkeit einzusetzen. Sie fordern ein klares Bekenntnis zu einer verlässlichen und ausreichenden Finanzierung für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe im Koalitionsvertrag.
Berlin. - Der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) tritt für mehr Klimagerechtigkeit ein. In Anbetracht jetzt schon unvermeidbarer Schäden durch den Klimawandel erwartet VENRO von der kommenden Bundesregierung deutlich mehr Anstrengungen, um die Lücke in der internationalen Klimafinanzierung zu schließen.
Berlin. - Fürth ist die "Hauptstadt des Fairen Handels 2021". Mit ihrem breit gefächerten Engagement für den fairen Handel und die faire Beschaffung setzte sich die Stadt aus Bayern gegen 117 weitere Kommunen und Städte durch. Auch der dritte Platz ging in die Region: an den Landkreis Fürth. Den zweiten Platz holte die Stadt Köln, die 2017 den ersten Platz belegte.
Berlin. - Die Ankündigung des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping bei der UN-Generalversammlung, dass China aus der internationalen Finanzierung von Kohlekraftwerken aussteigen wird, ist ein Riesenerfolg für die Klimadiplomatie und die Klimabewegung. Das hat die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch erklärt. China müsse nun aber auch im eigenen Land den Kohleausstieg vorantreiben.
Berlin. - Unter dem Motto #AllesFürsKlima ruft Brot für die Welt dazu auf, am Freitag am globalen Klimastreik teilzunehmen. Auch die Diakonie Deutschland unterstützt die Forderung. Auf Initiative von Fridays for Future gehen am 24. September weltweit Menschen auf die Straße, um gemeinsam für Klimagerechtigkeit zu demonstrieren. Der Streik stellt zwei Tage vor der Bundestagswahl die Dringlichkeit der Klimakrise und den sofortigen Handlungsbedarf in den Mittelpunkt.