NothilfeNepalErdbeben 2015 002 Don Bosco BonnBonn. - Die Salesianer Don Boscos in Nepal ziehen eine erste positive Bilanz: Don Bosco Nepal konnte bisher schon mehr als 2.200 Familien mit Lebensmitteln und Zeltplanen versorgen – auch in den entlegenen Gebieten. Immer wichtiger wird zudem die psychologische Hilfe. Die Menschen stehen immer noch unter Schock, sie fühlen sich von den lokalen Behörden in Stich gelassen.


"Die Salesianer sind schon seit 20 Jahren in Nepal tätig. Das erleichtert die Arbeit vor Ort sehr. Wenn nötig, werden für den Transport der Hilfslieferungen neben LKWs auch Ponys und Esel eingesetzt. Damit können sie in die abgeschiedensten Dörfer gelangen", so der Geschäftsführer von Don Bosco Mission Bonn, Dr. Nelson Penedo. "Die Zusammenarbeit mit unseren indischen Partnern funktioniert sehr gut. Sie stellen uns Lebensmittel, Zeltplanen und Medikamente für die Überlebenden zur Verfügung", betonte Penedo.

Die seelische Belastung für die Überlebenden ist überaus groß. "Viele haben durch das Beben Familienangehörige, Freunde und ihr ganzes Hab und Gut verloren. Manche mussten drei Tage oder mehr auf Hilfe warten. Sie sind verzweifelt und traumatisiert. Die Don Bosco Mitarbeiter sind deshalb wichtige Ansprechpartner. Sie sind für die Menschen da, hören ihnen zu und machen Mut", so Penedo.

Das Erdbeben vom 24. April hat mehr als 6.600 Todesopfer und fast 14.000 Verletze gefordert. Rund 600.000 Häuser wurden teilweise oder komplett zerstört. Einige Regionen in den Bergen sind noch immer nicht zugänglich. Deshalb könnte sich die Zahl der Opfer noch erhöhen.


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